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Klassische Musik ist nicht witzig!

Verfasst am 26. August 2010, nachmittags.

… das behauptet jedenfalls Hans Liberg gerne. Mir ist der Niederländer erst seit kurzem bekannt und trotzdem empfehle ihn allen, die mit klassischer Musik zumindest im Ansatz etwas anfangen können. Grandios witzig! Zum Probehören und -sehen bietet sich wie immer Youtube an:

YouTube-Video: Hans Liberg – Die Neunte – Live auf 3sat
(Part 1 von 6)

Etwas kurzweiliger nimmt das spanische Quartett Pagagnini die klassische Musik auf die Schippe. Wenn man sich das Angebot bei YouTube ansieht, ist deren beliebtester Evergreen wohl Pachelbels Kanon in D. Zweifelsohne ein Ohrwurm, bei Cellisten aber eher unbeliebt:

YouTube-Video: Pagagnini – Pachelbel’s Canon in D

Warum ebendieser Kanon pures Valium für alle Bassisten und trotzdem allgegenwärtig ist, erklärt uns auch Rob Paravonian sehr anschaulich:

YouTube-Video: Pachelbel Rant

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In eigener Sache: Neue Sektion „Geocaching“

Verfasst am 20. August 2010, nachmittags.

Ich habe meiner Seite eine neue (Unter-)Sektion verpasst: Geocaching als Teil der Krimskrams-Ecke Gemischtes.

Grund dafür war ein Artikel, der mir zu länglich fürs Blog ist: „Das Duell: Garmin vs. Handy“ vergleicht das Garmin Vista HCx mit der Kombination Handy / Bluetooth-GPS-Empfänger und prüft, wie die Preis-/Leistungsverhältnisse eigentlich aussehen. Das dürfte vor allem diejenigen interessieren, die selbst mal geocachen oder OpenStreetMap mit aufgezeichneten Geodaten füttern wollen und noch nicht ganz wissen, wie sie ihr Budget nutzen sollen.

Ich hoffe, die neue Sektion wird sich schneller mit passenden Artikeln füllen, als die anderen. Im Blog werde ich trotzdem noch nach Lust und Laune kleinere Artikel übers Geocaching veröffentlichen.

Im übrigen arbeite ich gerade an meinem „First to Hide“, also meinem ersten eigenhändig versteckten Geocache. Schade, dass es der Sache wenig dienlich ist, wenn ich hier bereits Details verrate. Vielleicht werde ich trotzdem demnächst ein paar Gedanken dazu notieren.

Achja: Ich habe am Seitendesign ein paar optische Veränderungen vorgenommen, die vor allem Darstellungsfehler im InternetExpolorer 8 ausbügeln (Dank für den Hinweis an Kristian!). Ich würd mich freuen, weiterhin von euch über Fehler informiert zu werden. :-)

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zsh – die bessere Shell (?)

Verfasst am 15. August 2010, früh abends.

Seit ein paar Jährchen bin ich nun schon mit Linux unterwegs und benutze dabei täglich ein Werkzeug: Die Bash. Ich hab sie nie hinterfragt, sondern einfach als mächtiges Werkzeug hingenommen, das der MS-DOS-Shell um Längen voraus ist.

Natürlich gibt es auch Alternativen, doch angesehen habe ich mir diese nie – bis heute. Burn a Church fasst in einem neuen Artikel nämlich die Vorzüge der Z-Shell (zsh) zusammen und hat mich auf Anhieb neugierig gemacht.

Ich habe mir zsh jetzt installiert, konfiguriert und als Standard-Shell gesetzt. Ich bin bereits ein wenig angetan von einigen Vorzügen:

  • Fehlerkorrektur/Rechtschreibprüfung bei Befehlen
  • Bequemere Tabulator-Vervollständigung
  • sehr flexibel konfigurierbar

Wenn ihr bisher genau so gedacht habt wie ich, schaut euch den Blogeintrag mal an. Dieser präsentiert ein paar interessante Funktionen der Zsh (inkl. Screenshots), gibt Tipps zur Konfiguration und bietet für ganz ungeduldige sogar eine „fertige“ Konfigurationsdatei zum Download an.

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Noch 2 Tage: Machinarium für 5$

Verfasst am 10. August 2010, früh abends.

Gerade bei Linux und Ich gelesen:

Das 2D-Click-And-Point-Adventure Machinarium ist noch bis zum 12. August für nur 5 US-Dollar erhältlich. Machinarium besticht durch charmante Grafik, ein eben so simples wie geniales Spielprinzip und hübsche Musik. Eine Demo-Version kann online direkt im Browser angetestet werden. Da das ganze auf Flash basiert, läuft das Spiel unter Windows genau so gut wie unter MacOS und Linux.

Ich bin ein bisschen begeistert und habe direkt zugeschlagen. Wermutstropfen dabei:

  • Beim Kauf muss ein vollständiger Name, sowie Adresse und Telefonnummer angegeben werden.
  • … dennoch erhält man das Programm (zum genannten Preis) lediglich als Download.

Deutsche Kunden müssen außerdem die Mehrwertsteuer von 19% berappen. Der Preis liegt damit letztlich bei 4,71€. Dennoch: Bei Amazon muss man 28,99€ auf den Tisch legen.

Seltsames Gefühl: Ich glaube, das war so eben das erste mal seit 2006, dass ich Geld für Software ausgegeben habe – (kostenlose) freie Software macht’s möglich. :-)

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Bluetooth unter KDE

Verfasst am 10. August 2010, früh abends.

Da ich ja vor kurzem in den erhabenen Zirkel jener geraten bin, die ihren Rechner per USB-Dongle mit Bluetooth-Geräten verbinden (ja, ich bin gerne etwas langsam mit technischen Neuerungen ;-)), stellte sich die Frage, wie ich dies in die Praxis umsetze.

KDE hat eine hauseigene Bluetooth-GUI (kbluetooth), die in vielen Fällen offensichtlich aber eher schlecht als recht läuft, weshalb KDE-Nutzer gezwungenermaßen oft auf das GTK-Pendant Blueman zurückgreifen. Zwar nicht weiter schlimm, aber GTK-Anwendungen in KDE sind nun mal nicht jedermanns Sache.

Abhilfe soll BlueDevil schaffen, der offizielle Nachfolger von kbluetooth. Es befindet sich noch in der Entwicklung und hat es somit nicht mehr in die heute erschienene KDE SC 4.5 geschafft. Man kann sich das Programm jedoch bereits aus dem GIT-Repositorium kompilieren. Arch-Nutzer kommen gewohnt bequem und ohne großen Aufwand übers AUR zum Ziel; kompilierte Pakete für andere Distributionen habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

[Bildschirmfoto] Zugriff aufs Mobiltelefon mit Dolphin

Dank BlueDevil kann man bspw. Mobiltelefone auch per Dateimanager durchsuchen und Dateien austauschen.

BlueDevil integriert sich gut in KDE: Es lässt sich über die Systemeinstellungen konfigurieren und ermöglicht Programmen wie Dolphin direkten Zugriff auf Bluetooth-Geräte – Mobiltelefone lassen sich dadurch fast wie USB-Speichersticks behandeln. Der Datenaustausch über Dialoge wie in kbluetooth und blueman ist dabei immer noch möglich.

Das ganze funktioniert bereits überraschend gut – ich habe bisher keine dramatischen Bugs entdeckt und freue mich auf das, was da noch kommt.

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