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Hier bloggt André über Alltägliches, Nerdiges oder anderweitig Nenennswertes. Was zu speziell oder umfangreich fürs Blog ist, landet in den anderen Sektionen (siehe oben).

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Schlagwörter

@Sumpfsuppe

gibt’s täglich frisch bei Twitter.

Auch gut

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Die Holzläuse es machen schmackhafter!

Verfasst am 22. April 2013, zur Kaffeezeit.

Da hat mich doch glatt jemand angemailt, weil er gefragt wurde, ob er @sumpfsuppe sei. Er benutzt den Nicknamen und das Bildchen des Sumpflings wohl auch in sozialen Netzwerken. Aber nein, ist er nicht. @sumpfsuppe ist nämlich mein stiefmütterlich gepflegter Twitter-Account.

Sumpfling

Ich geben meinem Freund spezielle Sumpfsuppe! Uuuraltes und geheimes Rezept, das von Sumpfling zu Sumpfling über Generationen weitergereicht wird!“ – Sumpfling

Drolliger Zufall. Der Mann ist Rollenspieler, Naturwissenschaftler und offenbar „Simon the Sorcerer“-Fan – kurzum: ich habe so eine Art Doppelgänger. Verdammte Nerds! :o)

Wer übrigens nach einem Rezept für köstliche Sumpfsuppe sucht, wird vielleicht beim Kochfrosch fündig.

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OSM-Hausaufgaben mit der Overpass-API vorbereiten

Verfasst am 17. April 2013, abends.

Die Overpass API ist ein mächtiges Werkzeug, mit dem man OpenStreetMap-Daten aus der Datenbank lesen kann. Ansteuern kann man die API auch direkt im Browser, z.B. mit Overpass Turbo – die Seite bietet eine eingebaute Karte und einen Befehls-Eingabebereich.

Damit lassen sich schnell Abfragen erzeugen und auswerten, um sich meinetwegen Steakhäuser in Hamburg ausgeben zu lassen. Das ist interessant, weil Steaks lecker sind. Und weil die API u.U. sehr große Datenmengen auf Abruf zu durchsuchen hat und dabei einen guten Job leistet. Natürlich ist mein Beispiel ziemlich witzlos und sowieso richtet sich die API eher an Entwickler. Die machen damit coole Sachen, etwa Diagramme für den Nahverkehr generieren.

[Bildschirmfoto] OSM Overpass Turbo zeigt Steakhäuser in Hamburg

Overpass Turbo zeigt z.B., wo es Steaks in Hamburg gibt.

Mir kam heute aber spontan in den Sinn, mal zu schauen, bei wie vielen Schleswiger Briefkästen keine Leerungszeiten angegeben sind. Die XML-Syntax ist einfach:

<query type="node">
  <has-kv k="amenity" v="post_box"/>
  <has-kv k="collection_times" modv="not" regv="."/>
  <bbox-query {{bbox}}/>
</query>
<print mode="meta"/>

Gesucht werden alle Knoten mit amenity=post_box, die nicht den key collection_times besitzen. Die Syntax für die Verneinung (modv="not" regv=".") hab ich im Language Guide gefunden. Der Platzhalter {{bbox}} wird automatisch durch den jeweils eingeblendeten Kartenausschnitt ersetzt.

Ein Klick auf „Ausführen“, kurz warten und tada: Alle betroffenen Briefkästen werden auf der Karte hervorgehoben. Das Ergebnis hab ich als GPX exportiert und aufs Garmin-Navi geladen. Fahrrad entstaubt und auf gings, ein paar Datenlücken zu schließen.

[Foto] Briefkasten-Leerungszeiten für OpenStreetMap abfotografiert

Jetzt auch in OSM: Leerungszeiten des Briefkastens „Zum Öhr, 24837 Schleswig“.

Seit dem grübel ich über weitere simple Verwendungsideen, die der Qualitätssicherung dienlich sind. Jedenfalls war das mal wieder ein schöner Anlass, um den Hintern aufs Fahrrad zu kriegen!

Weblinks

OSM-Wiki über …

(Obiger OpenStreetMap-Ausschnitt steht unter CC BY-SA-Lizenz, © OpenStreetMap-Mitwirkende.)

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Reingehört II

Verfasst am 9. April 2013, zur Kaffeezeit.

Die nächste Ladung widmet sich meiner letzten Grooves Inc.-Bestellung. Der Shop ist sehr bunt gemischt und fast immer findet sich eine Handvoll Schnäppchen. Wer ein bisschen googelt stößt auch mal auf einen Rabatt-Gutschein.

Versand ist kostenlos ab 20€, erfolgt aber aus der Schweiz. Vermutlich wegen des Zolls kommen Bestellungen deshalb meist häppchenweise an. Die ersten vier CDs sind hier nach einer Woche auf drei Umschläge verteilt (!) reingekommen. Auf die weiteren drei CDs (und noch mehr Müll) warte ich noch – bis dahin hab ich aber in Ruhe Zeit, schon mal reinzuhören.

Gamma Ray – Master Of Confusion

(EP, 2013)

Gamma Ray – Master of Confusion

EPs dienen üblicherweise als Lückenfüller, wenn nicht schnell genügend Material für eine LP zusammenkommt. Das ist hier nicht anders: Gerade mal zwei neue Songs werden präsentiert, jedoch dekoriert mit zwei Cover- und sechs Live-Songs. 55 Minuten feinster Hamburger Powermetal für nicht mal 7€. Wer da noch zum Download greift, dem sollte man die Kniescheiben brechen.

Die neuen Songs sind typische Gute-Laune-Uptempo-Nummern, die auch auf die letzten beiden Alben gut gepasst hätten. Ein wenig austauschbar klingt das durchaus ohrwurmtaugliche Material schon, macht aber Spaß.

Gecovert wurden HOLOCAUST (Death or Glory) und THE SWEET (Lost Angels). Vor allem letzteres macht mit Akustikgitarren und QUEEN-ähnlichem mehrstimmigen Gesang eine sehr gute Figur. Gelungener Kontrast zum restlichen Material!

Die Liveaufnahmen fangen die Konzertstimmung gut ein (Zwischenrufe sind gut hörbar) und umschiffen glücklicherweise die totgenüdelten Klassiker. Klares Highlight ist der 12minütige Rausschmeißer Insurrection. So ist die EP kein Muss, aber ein gelungener Aperitif fürs kommende Album.

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Enforcer – Death By Fire

(Album, 2013)

Auch die Schweden ENFORCER muss man nicht mehr groß vorstellen. Der schneller Heavy Metal, gepaart mit spürbarer Spielfreude und spannenden Gitarrenduellen ist ein Garant für grandiose Alben.

So geht auch die dritte LP des Quartetts nie ganz vom Gas. Benötigte das letzte Album bei mir einige Durchläufe, geht Death by Fire sofort ins Ohr. Death Rides this Nights, Mesmerized by Fire (!), das instrumental Crystal Suite (!!) und Satan (!!!) überzeugen schnell mit tollen Melodien und energischen Gesang. Bei Silent Hour/The Conjugation ist neben der sonst typischen Unbeschwertheit auch ein Hauch von Epik zu spüren.

Einziger Kritikpunkt sind die teilweise einfallslos wirkenden Soli. Ob das Album stärker ist als sein Vorgänger vermag ich noch nicht zu beurteilen – hierfür sind noch ein paar Durchläufe nötig. Jedenfalls hat der von vielen kritisch beäugte Wechsel zum Nuclear-Blast-Label noch keine hörbaren Spuren hinterlassen.

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Deep Purple – Burn

(Album, Re-Release, 1974/2004)

Deep Purple – Burn

Eigentlich kann ich hier nichts zu dem ergänzen, was Musiksammler Lord über „Burn“ geschrieben hat.

Der Besetzungswechsel – David Coverdale als Sänger und Glenn Hughes als ebenfalls singenden Bassisten – gibt Deep Purple ein neues Gesicht, ohne dass alte Markenzeichen komplett verschwinden. Neu ist jedoch der bluesigere Gesang Hughes’ und (gelungene) Experimente in Richtung Funk und Einsatz von Synthesizern.

So ist „Burn“ vor allem anders als „Deep Purple in Rock“ und „Machine Head“: Facettenreicher und etwas softer, aber das muss ja nichts schlimmes sein. Vor allem genügt der zeitlose Titeltrack als Kaufargument! Anregung für mich war übrigens der lesenswerte DEEP-PURPLE-„Seziertisch“ in Rock Hard #309.

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Roky Erickson & The Aliens – Five Symbols

(Album, Re-Release, 1980/2012)

Roky Erickson ist mir erst seit der Debüt-EP von THE DEVIL’S BLOOD bekannt. Dort coverten die Holländer den Song White Faces, der meiner Meinung nach auch einer der stärksten auf der Platte ist.

Rokys Lebensgeschichte liest sich wie ein Film: Psychisch krank und alle denkbaren Drogen durchprobiert drohen wegen Marihuana-Besitzes in Texas mal eben 10 Jahre Haft. Ein Aufenthalt im „Rusk State Hospital for the Criminally Insane“ verschlimmbessert seine geistige Verfassung nur.

Wie so oft bei kaputten Leuten ist die Musik aber ungemein gut. Das vorliegende Album hat laut Packung keinen eigenen Namen, Musiksammler.de und Amazon benennen es aber als „Five Symbols“. Wie erwartet wird psychedelischer Rock gespielt. Aufs Wesentliche reduzierte Instrumentalisierung, primitive Rhythmen und Rokys rauer leidenschaftlicher Gesang dominieren das Album. Atmosphärisches Highlight ist Night of the Vampire, ansonsten tönen die Songs etwas lockerer. Einen guten Überblick verschafft der Live-Mitschnitt vom WDR-Rockpalast – auch wenn der 30 Jahre nach dem Album kommt und der Gesang etwas schräg klingt.

Musiksammler · YouTube · Wikipedia

Schlagwörter: keine

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Android: SD-Karte nach neuen Inhalten scannen

Verfasst am 9. April 2013, zur Kaffeezeit.

Die Medienbibliothek von Android aktualisiert sich nicht immer automatisch, wenn man z.B. neue Musik auf die SD-Karte kopiert hat. Das ist ziemlich nervig, weil es anscheinend keine Bordmittel gibt, um die Media-Library manuell zu aktualisieren.

Abhilfe schaffen Apps wie SDrescan, die beim Ausführen automatisch die SD-Karte nach neuen Dateien durchsuchen.

[Bildschirmfoto] SDrescan auf dem Android

SDrescan untersucht auf Knopfdruck die SD-Karte und aktualisiert die Android-Medienbibliothek.

Anschließend sollten die neuen Alben wie gewohnt im Musikplayer erscheinen – funktioniert bei mir einwandfrei. SDrescan ist kostenlose Closed-Source-Software und darf (neben SD-Zugriffen) Telefonstatus und Identität abrufen.

Wenn jemand einen besseren Kniff kennt: Immer her damit!

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Firefox 20: klassischen Download-Manager reaktivieren

Verfasst am 3. April 2013, spät abends.

Firefox-Updates ziehen sich mittlerweile wie ein roter Faden durch mein Blog. Mit der neuen Version 20 wurde unter anderem der Downloadmanager „verbessert“.

Wer lieber weiterhin den steinzeitlichen gewohnten Download-Manager benutzen möchte, geht wie folgt vor:

  1. Über die Adress-Leiste about:config ansteuern, Warnmeldung lesen und bestätigen
  2. Nach browser.download.useToolkitUI suchen und per Doppelklick auf true setzen
  3. optional: Das Download-Icon aus der Symbolleiste mit Rechtsklick → „Anpassen“ per Drag & Drop herausziehen.

[Bildschirmfoto] Firefox 20 mit dem gewohnten alten Downloadmanager

Firefox 20 mit klassischem Download-Manager im eigenen Fenster.

Weitere Anleitungen, um Firefox-Neuerungen wieder abzuschalten, findest du unter dem Schlagwort Firefox.

via

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