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Artikel zum Thema foss

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Freies Rollenspiel: „Meister der Magie“

Verfasst am 28. November 2013, abends.

Freie Software, freies bier … warum nicht mal ein freies Rollenspiel?

Meister der Magie ist genau das – ein Stift-und-Papier-Rollenspiel unter CC-Lizenz. Das heißt, das Spiel darf frei verändert (unter Namensnennung) und nicht-kommerziell weiterverbreitet werden werden.

Im offiziellen Wiki findet man Regeln (es gibt zwei Regelsysteme – je eines das auf W6 und W20 basiert) und eine Weltbeschreibung. Bei der vorgestellten Spielwelt Gantor handelt es sich um eine ziemlich typische Fantasy-Welt. Rein geografisch hat sie verblüffende Ähnlichkeit mit Aventurien (DSA) und auch die Kreaturen sind natürlich die typischen Genre-Vertreter: Menschen, Elfen, Zwerge, Orks usw.

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Animationsfilmchen Motorville

Verfasst am 29. März 2013, mittags.

Drolliger Kurzfilm über eine US-Stadt, die auf der Suche nach Öl über den Planeten streift: Motorville von Patrick Jean.

Hübsch gemacht; viele Details offenbaren sich erst, wenn man genau hinsieht oder mal auf Pause drückt.

Alle Vektorgrafiken stammen übrigens von OpenStreetMap, die – genau wie der Film selbst – unter einer cc-Lizenz stehen. So ist Motorville ein weiteres schönes Beispiel dafür, wie man freien Content kreativ nutzen kann.

So gibt es etwa schon …

via

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Firefox 17: Tabs unter die Adressleiste

Verfasst am 7. Januar 2013, zur Kaffeezeit.

Bis vor kurzem durfte der Benutzer entscheiden, ob Firefox die Tab-Leiste über oder unter der Adressleiste einblenden soll. Seit einer Weile sind die Reiter per Default oben und lassen sich – jedenfalls bis zuletzt – per Rechtsklick auf ihre traditionelle Position zurückholen. Mozilla meint aber, das sei total unlogisch und setzt die Reiterleiste (ungeachtet bisheriger Benutzer-Einstellungen) nun nach ganz ganz oben.

Immerhin: Es wird auch eine Anleitung gegeben, um die gewohnte Anordnung wiederherzustellen:

  1. In die Adressleiste about:config eingeben und bestätigen
  2. Warnung lesen und/oder wegklicken
  3. nach browser.tabs.onTop suchen
  4. per Doppelklick auf false setzen
  5. Voilá!

Wenn beim übernächsten Upgrade die Scrollleiste links erscheint, wechsle ich zu Chromium. Die Entwickler finden sicher auch dafür eine Usability-Begründung.

[Bildschirmfoto] Tabs wieder unter der Adressleiste

Firefox wieder wie 1.0: Tabs unter der Adressleiste.

Wer sich u.a. nach der guten alten Satusleiste sehnt, mag sich übrigens noch diesen Artikel ansehen wollen: Firefox 4: Gewohntes Verhalten wiederherstellen (funktioniert auch für neuere Versionen)

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Sound aus Flash-Dateien extrahieren

Verfasst am 7. Juli 2012, mittags.

SWF-Dateien lassen sich mit der Werkzeugsammlung SWFTools umfangreich auslesen, verändern und erstellen. In meinem Fall ging’s mir nur darum, eine MP3-Datei aus einem Flash-Loop zu extrahieren.

Mittel der Wahl ist hier swfextract, welches Teil von SWFTools ist. Am schnellsten zum Ziel kommt man mit

swfextract --outputformat "extract_%06d.%s" -a 1- test.swf

wobei einfach alle Dateien – etwa Sounds und Bilder – aus dem SWF extrahiert werden.

Wer etwas akkurater vorgehen will, prüft erst mit swfextract test.swf, was alles extrahiert werden kann:

 Objects in file test.swf:
 [-i] 4 Shapes: ID(s) 3, 5, 6, 8
 [-p] 2 PNGs: ID(s) 2, 7
 [-s] 1 Sound: ID(s) 4
 [-f] 1 Frame: ID(s) 0
 [-m] 1 MP3 Soundstream

An die MP3 kommt man nun mit folgendem Befehl:

swfextract -s 4 test.swf -o lied.mp3

Man gibt also einfach den vorgeschlagenen Parameter (-s für Sound) und die gewünschte ID (hier: 4) an.

Weblinks

SWFTools ist freie Software (GPL) und liegt für Windows (Quellen und vorkompiliert), Linux u.ä. vor.

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Fußnoten-Handling mit Textile und Textpattern

Verfasst am 26. Dezember 2011, zur Kaffeezeit.

Vorhin erst ist mir aufgefallen, dass Textpattern (bzw. seine Auszeichnungssprache Textile) mittlerweile eine stark verbesserte Fußnotenhandhabung mitbringen.

Bisher definierte man Fußnoten so:

Ein länglicher Blindtext[1] zur Verdeutlichung der Macht der Markup-Language
Textile[2], deren größter Vorteil darin besteht, dass stets sehr sauberer
XHTML-Code[3] erzeugt wird.

 fn1. ich hätte auch einen Lorem-Ipsum-Satz verwenden können

 fn2. 2002 von Dean Allen erfunden

 fn3. XHTML: Extensible HyperText Markup Language

Der Nachteil liegt auf der Hand: Alle Fußnoten sind handnummeriert – wenn ich eine neue Fußnote einfügen möchte, muss ich alle nachfolgenden Nummerierungen händisch anpassen.

Seit Textile 2.2 lassen sich Fußnoten jedoch auch folgendermaßen setzen:

Ein länglicher Blindtext[#blindt] zur Verdeutlichung der Macht der
Markup-Language Textile[#textile], deren größter Vorteil darin besteht, dass
stets sehr sauberer XHTML-Code[#xhtml] erzeugt wird.

note#blindt. ich hätte auch einen Lorem-Ipsum-Satz verwenden können

note#textile. 2002 von Dean Allen erfunden

note#xhtml. XHTML: Extensible HyperText Markup Language

Hier kann durchaus noch weiterer Text stehen. Die Liste aller
Fußnoten erscheint erst in der Zeile, die folgenden Befehl enthält:

notelist.

Die Fußnoten werden jetzt automatisch durchnummeriert. Verpasst man notelist keine weiteren Parameter werden zudem automatisch „Back-Links“ in die Fußnotenliste gesetzt, so dass man schnell wieder zum Ursprung der Fußnote zurückspringen kann (wie etwa in Wikipedia üblich).

Regen Gebrauch von dieser „neuen“ Funktion mache ich z.B. in diesem Artikel. Weitere Optionen für notelist werden auf der Testile 2.2 Test Page vorgestellt.

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Libertine-Tastaturfont fertiggestellt

Verfasst am 29. November 2011, spät abends.

Gar nicht mitbekommen: Die Linux Biolinum Keyboard (siehe auch dieses Blogpost) ist mittlerweile fertiggestellt und steht zum Download bereit.

[Bildschirmfoto] Tastatur-Font „Linux Biolinum Keyboard“ im Einsatz

Anwendungsbeispiel

Der entsprechende Dateiname im Archiv lautet LinBiolinum_K.[dateiendung], eine Installationsanleitung findet sich auf der Downloadseite.

Der Font kommt in zwei Stärken daher und bietet neben Zahlen- und Buchstaben auch Spezialtasten wie Shift und Alt, ggf. sogar auf deutsch (Strg/Ctrl) oder für verschiedene Betriebssysteme (Windowstaste, Apfeltaste Blumenkohltaste, Tux-Taste), sowie verschiedene Mausklick-Symbole.

[Bildschirmfoto] Beispiele für verschiedenste Tastatur-Tastensymbole

Auswahl verschiedener Tastatur- und Maussymbole

Die obigen Beispiele habe ich auf die Schnelle mit LibreOffice über den Sonderzeichen-Dialog zurechtgebastelt. Wie bequem der Umgang mit LaTeX ist, habe ich noch nicht getestet.

Sieht mir auf dem ersten Blick auf jeden Fall sehr gelungen aus. Der Download ist wie gewohnt kostenlos, die Fonts sind frei im Sinne der GPL und der OFL.

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LaTeX to go

Verfasst am 19. November 2011, früh abends.

LyX 2.0 gibt es auch als portable Version. Die Chose belegt auf einem Speicherstick rund 850MB und bringt ein Bündel aus LyX, TeXworks, MikTeX und Aspell mit. Das ganze läuft bei mir sehr stabil und ausreichend performant.

Dumm nur: Mit diesem Download spricht LyX zunächst nur eine unverständliche tote Sprache. Abhilfe schafft man unter Outils → Préférences → Paramètres de Langue → Langue → Langage de l’Interface utrilisateur → Allemand; bestätigen mit Enregistrer.

Wer seine Literatur unterwegs mit BibTeX verwalten möchte, kann hierfür JabRef verwenden. Die Anwendung lässt sich aus dem Browser heraus starten oder für den Offline-Gebrauch als portable .exe herunterladen1. Das setzt natürlich voraus, dass ein JRE auf dem jeweiligen Rechner installiert ist.

Zum synchronisieren und für Backups eignet etwa Wuala, das sich ebenfalls aus dem Browser heraus öffnen lässt – wiederum Java vorausgesetzt.

Mit dieser Software-Kombination habe ich vergangene Woche recht produktiv unter Windows 7 gearbeitet. Alle Anwendungen sind frei und plattformunabhängig, so dass man daheim und auf der Arbeit quasi mit dem selben Workflow arbeiten kann.

[Nachtrag: Wer an der Installation einer LyX-Umgebung unter Windows bislang gescheitert ist2, sollte sich das Software-Paket unbedingt mal ansehen.]

1 Link gefunden bei PortableApps.com.

2 Insbesondere die Installation von MikTex und der deutschen Rechtschreibkorrektur (per Aspell) scheint regelmäßig Probleme zu bereiten.

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Pidgin: Facebook-Icons für Facebook-Kontakte

Verfasst am 23. Oktober 2011, zur Kaffeezeit.

Wie man mit Pidgin in den Facebook-Chat kommt, ist inzwischen bekannt (an dieser Stelle mal keine Diskussion über Für und Wider von Facebook). Leider kann man auf dem ersten Blick in der Buddy-List nicht erkennen, ob es sich bei einem Kontakt nun um einen Facebook- oder einen normalen XMPP-Account handelt; erst die Einblendung beim Mousehover offenbart es eindeutig:

[Bildschirmfoto] Facebook-XMPP-Kontakt

Vorher: Facebook-Kontakt mit „normalem“ XMPP-Icon

Möchte man über heikle Themen sprechen, ist Facebook vielleicht nicht die richtige Plattform. Da ist es von Vorteil, schnell das verwendete Protokoll zu erkennen. Als hilfreich erweist sich hier das freie Plugin pidgin-icon-override.

Damit lässt sich für jedes Pidgin-Konto ein eigenes Protokollbildchen definieren. Nützlich etwa für „geschäftliche“ Konten oder eben für XMPP-Dienste von Gmail, Facebook und anderen Riesen.

Installation und Benutzung

  1. Plugin herunterladen
  2. … und installieren:
    • Linux: die entsprechende .so-Datei in das Pidgin-Plugin-Verzeichnis kopieren. Je nach Installationspfad ist dies z.B. /usr/share/lib/pidgin – hier ist natürlich auf die verwendete Prozessorarchitektur (32/64Bit) zu achten.
    • Windows: icon_override_x.y.dll nach …\Programme\Pidgin\plugins\ kopieren
  3. Das Plugin (Protocol Icon Override) in Pidgin unter WerkzeugePlugins aktivieren
  4. Einstellungen für das Facebook-XMPP-Konto öffnen
    1. Auf den Reiter Erweitert klicken, in Protocol Icon das gewünschte Icon (ohne Dateiendung!) angeben
    2. Zur Auswahl stehen folgende Grafiken:
      • Linux: Alle Grafiken im Verzeichnis /usr/share/pixmaps/pidgin/protocols/16/
      • Windows: Alle Grafiken im Verzeichnis …\Programme\Pidgin\pixmaps\pidgin\protocols\16\
      • In diesem Beispiel lautet die Eingabe einfach „facebook“, siehe Screenshot unten
  5. Einstellungen speichern, fertig!

[Bildschirmfoto] Pidgin-Kontoeinstellungen

Mit installiertem Plugin lässt sich ein benutzerdefiniertes Icon (ohne Dateiendung) angeben

Auf diese Weise lassen sich in Zukunft die Facebook-Accounts schnell von gewöhnlichen Jabber-Accounts unterscheiden. Zugegebenermaßen ein wenig umständlich, aber so ist das bei inoffiziellen Pidgin-Plugins nunmal. Das Ergebnis ist auf jeden Fall in Ordnung:

[Bildschirmfoto] Pidgin mit Plugin: Facebook-Kontakt schnell erkennbar

Nachher: Facebook- und gewöhnliche XMPP-Accounts sind klar unterscheidbar.

Alternativen?

Klar, es geht auch anders. Das umfangreiche Plugin pidgin-facebookchat bietet neben einem fb-Bildchen noch einige weitere Zusatzfunktionen, die über den normalen Chat hinausgehen. Mir persönlich ist das alles aber ein bisschen zu viel, außerdem scheint das Ganze noch ein wenig instabil.

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Instrumente stimmen unter Linux

Verfasst am 31. März 2011, mittags.

Seit einigen Wochen bin ich mich mal wieder dabei, ein bisschen Gitarre zu üben. Fürs Stimmen des Instruments muss noch der Rechner herhalten, so lange mein Gehör dafür nicht taugt.

Ich verwende hierfür das kleine Programm Lingot (LINGOT Is Not a Guitar-Only Tuner), das eine übersichtliche Gtk-Oberfläche anbietet, die einem beim Stimmen sämtlicher Instrumente hilfreich ist.

[Bildschirmfoto] Ausgabe von Lingot beim Stimmen meiner Gitarre

Lingot bietet eine übersichtliche GUI und ist einfach zu konfigurieren.

Lingot ist frei unter den Bedinungen der GPL und in den Repositorien vieler Distributionen erhältlich. Für Arch gibt es ein Paket im AUR.

Probleme

PulseAudio: Cannot open audio device plughw:0

Ich wurde beim ersten Start mit den Worten

Cannot open audio device plughw:0. Das Gerät oder die Ressource ist belegt.

begrüßt. Wer (wie ich) PulseAudio auf seinem System verwendet, schafft Abhilfe, indem er unter EditEinstellungen das Audio Device auf default ändert. Damit funktioniert auch mein USB-Mikrophon.

Rauschen unterdrücken

Wenn der Zeiger bereits bei völliger Stille permanent ausschlägt, ist der Rausch-Schwellwert zu gering gewählt. Unter EditEinstellungenAdjustments lässt sich dieser dann auf ein höheres Niveau schieben.

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Firefox 4: Gewohntes Verhalten wiederherstellen

Verfasst am 23. März 2011, nachmittags.

Firefox 4 ist frisch erschienen und bringt eine Menge Neuerungen.

Wer mit den Änderungen an der GUI genau so wenig anfangen kann wie ich, wird die folgenden Hinweise möglicherweise gebrauchen können:

Tabs beim Beenden speichern

Firefox 4 fragt derzeit beim Beenden nicht mehr standardmäßig nach, ob die geöffneten Tabs gespeichert und beim nächsten Start wiederhergestellt werden sollen. Diese Option lässt sich reaktivieren:

  • about:config in die Adresszeile eingeben und ggf. erscheinende Warnungen lesen und wegklicken.
  • browser.showQuitWarning und browser.warnOnQuit auf true setzen

Klassische Statusleiste wiederherstellen

Wer sich ohne die alte Statusleiste nackt fühlt, muss mit einer Erweiterung nachhelfen. Hier bietet sich Status 4 Evar an, um das gewohnte Verhalten wieder herzustellen.
(Dank an Alex für den Tipp!)

Wenn mir der Sinn danach steht, werde ich diesen Artikel in den kommenden Tagen ergänzen, falls sich noch etwas Erwähnenswertes ergibt. Vermutlich werden sich bis dahin aber genügend Informationen aufgetan haben, die man schneller per Suchmaschine findet, als ich tippen kann.

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Geocaches verwalten mit OpenCacheManager

Verfasst am 2. März 2011, mittags.

Geocacher mit Windows-Rechnern verwalten ihre Homezone gern mit GSAK, einem mächtigen Closed-Source-Programm. Der Linux-Welt fehlte bislang ein solches Werkzeug, doch mit dem OpenCacheManager soll sich dies ändern. Das Programm ist frei (Apache-Lizenz 2.0), quelloffen, kostenlos und basiert auf dem GTK+. Klingt doch super so weit?

Es lassen sich Wegpunkte im .loc- und .gpx-Format importieren (auch .zip-komprimiert) und auf einer Karte darstellen. Seit Version 0.23.6 wird dafür OpenLayers verwendet, so dass sich leicht verschiedene OpenStreetMap-, aber auch bspw. Google-Karten einbinden lassen.

[Bildschirmfoto] OpenCacheManager 0.23.6 mit OpenStreetMap und Geocache-Info

OpenCacheManager 0.23.6 mit „deutschem“ OpenStreetMap-Stil und geöffneter Geocache-Kurzbeschreibung

Damit eignet sich OCM besonders für Geocaching.com-Premium-Nutzer, die mit PocketQueries bequem eine große Menge an Cache-Daten einlesen können. Doch auch für Geocacher ohne Premium-Konto mag das Programm interessant sein, da man z.B. seine „Ratehaken“ nett verwalten kann: Gelöste Mysteries lassen sich mit Final-Koordinaten versehen, die auf der Karte angezeigt und gespeichert werden, um sie „bei Gelegenheit“ vor Ort zu loggen.

Ein Export aller Wegpunkte aufs GPS-Gerät ist ebenfalls möglich (GPSBabel erledigt das im Hintergrund).

Natürlich ist es bis zum Funktionsumfang von GSAK noch weiter Weg und insbesondere Statistik-Funktionen sind noch gar nicht implementiert. Das Projekt ist jedoch noch jung und entwickelt sich momentan sehr schnell; Schrottie hält einem da gut auf dem Laufenden.

Ich benutze den OpenCacheManager jetzt ein seit paar Wochen und finde ihn bereits sehr bequem und gut nutzbar. Wie’s mit einer Windows-Version des Programms aussieht, konnte ich jetzt nicht herausfinden. Theoretisch sollte das aber möglich sein, da OCM in C# geschrieben ist und GTK auch unter Windows läuft. [Nachtrag: vgl. Schrotties Kommentar ]

Für Ubuntu gibt es fertige .deb-Pakete auf SourceForge, Arch-Nutzer können aufs AUR zurückgreifen.

Allen Open-Source-interessierten Geocachern kann ich das Tool nur empfehlen. Man darf wohl gespannt sein, was das Programm bis zur Version 1.0 noch alles lernen wird.

Weblinks:

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LaTeX in Textpattern (und eigentlich überall)

Verfasst am 6. Februar 2011, abends.

Solange Konzepte wie MathML nicht von allen Browsern ausreichend unterstützt werden, sind Grafiken eine brauchbare Alternative zur Darstellung mathematischer Formeln im Internet – zumal es mit (La-)TeX schon lange die Möglichkeit gibt, alle möglichen Gleichungen schick darzustellen.

Da so ein LaTeX-Parser recht umfangreich ist, bietet es sich an, bestehende Möglichkeiten zu nutzen. So bieten beispielsweise Wordpress.com und CodeCogs die Möglichkeit, TeX zu parsen.

Der Code wird bequem über GET übertragen; so stellt die Grafik mit der URL

http://l.wordpress.com/latex.php?latex=\mathrm{e}^{\pi \cdot \mathrm{i}} = -1&s=1&fg=000000&bg=FFFFFF

etwa die bildhübsche Gleichung

 \mathrm{e}^{\pi \cdot \mathrm{i}} = -1

dar.

Da das Hantieren mit Bild-URLs ein wenig unhandlich ist, bietet es sich an, Textpattern (bzw. Textile) um eine Formel-Funktion zu ergänzen. Im Textpattern-Forum stieß ich auf einen Tipp, genau dies zu bewerkstelligen.

Wie wird’s gemacht?

Kurz zusammengefasst, was zu tun ist (wie immer ohne Gewähr – wer keine Backups parat hält, ist selbst Schuld):

Man schnappt sich die Datei ./textpattern/lib/classTextile.php und fügt in den Body von function graf($text) bspw. in Zeile 987 dies ein:

	$text = $this->doSpecial($text, '$$', '$$', 'fLatex');

Hinter der Funktion (also etwa Zeile 990, vor function span($text) wird dieser Block eingefügt:

	/* Parse LaTeX $$ $$ strings into pictures */
	function fLatex($m) 
	{
		@list (, $before, $text, $after) = $m;

		$uri = "http://l.wordpress.com/latex.php";
		$background = "FFFFFF"; // colours for pictures
		$foreground = "000000"; 
		$size = "1";
		$style = "tex";

		return " <img class=\"$style\" src=\"". $uri . '?latex='
			. rawurlencode($text) . "&s=$size&fg=$foreground&bg=$background\""
			. " alt=\"$text\""
			. " />";
	}

Welche Hebel man verstellen muss, um Farben, Schriftgröße, HTML-Attribute usw. zu verändern kann jeder durch scharfes Hinsehen erkennen.

Wer verspricht, mir nicht ans Leder zu wollen, wenn etwas kaputt geht, darf auch diese von mir präparierte classTextile.php verwenden. (Getestet mit TXP 4.3.0)

Was hat es bewirkt?

Textile wurde durch obige Veränderungen dahingehend ergänzt, $$ foo $$ an den Parser von Wordpress zu senden, um ein Formelbildchen zurück zu bekommen. Das obige Formel-Beispiel lässt sich jetzt also durch $$ e^{\pi \cdot \mathrm{i}} = -1 $$ überall in Textpattern-Artikeln einfügen.

Erste Hilfe

Ohne Übung ist der Formelsatz zugegebenermaßen nicht ganz einfach. Die Formeleingabe lässt sich aber durch einen kleinen Online-Editor vereinfachen. Als hilfreich hat sich für mich auch die TeX-Hilfe der Wikipedia erwiesen, die viele Tricks und Kniffe parat hält.

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Was ich noch bloggen wollte …

Verfasst am 18. Januar 2011, spät abends.

In letzter Zeit kam ich kaum dazu, hier groß was zu schreiben. Das lag zum größtenteils daran, dass das Studium mich dieses Semester sehr eingespannt hat. Zum anderen aber auch daran, dass ich mich mittlerweile ein wenig mit Microblogging auseinandersetze und Kleinigkeiten eher mal bei Twitter und Identi.ca publiziere.

Deshalb kurz zusammengefasst, was mir seit Anfang Dezember auf den Nägeln brennt:

  • Dropbox ist tatsächlich ein unglaublich nützlicher Service, um in einer Gruppe an Projekten zu arbeiten. Verbummelte USB-Sticks sind damit kein Beinbruch mehr.
  • Mit DokuWiki und odt-Export lassen sich recht gediegen Dokumente und Memos für eben jene Projekte erstellen und verwalten (ganz ohne Einsatz von MySQL – das gefällt mir).
    • Doof nur, wenn man MS Word benutzen muss. Ich war zuletzt reichlich bedient durch Problemchen, mit denen ich in „reifer“ Software gar nicht mehr gerechnet hätte.
    • Außerdem habe ich mich an die von DokuWiki verwendete Syntax so sehr gewöhnt, dass das hier im Blog verwendete Textile glatt ein bisschen ungewohnt ist.
    • Dafür gibt’s ein Talk like a Pirate-Plugin für DokuWiki, arrrrrrrrr!
    • Zu guter Letzt: Projektgründer Andreas Gohr trägt augenscheinlich gern Hüte und mag Click-and-Point-Adventures. Wenn das nichts ist!
  • Textpattern, das derzeitige CMS meiner Wahl, liegt mittlerweile in Version 4.3.0 vor. Viele schöne Verbesserungen wurden implementiert und ich freue mich schon aufs Upgraden.

So, schon wieder nur Nerd-Krempel, aber das muss als Lebenszeichen vorerst genügen. Wenn ich noch mehr schreibe, beschwert sich sonst noch jemand, weshalb ich Zeit zum Bloggen finde, aber mit meinen CD-Kritiken wieder in Verzug bin und auch jede andere Verpflichtung neben dem Studium momentan völlig schleifen lasse.

Aber bald sind Semesterferien ist vorlesungsfreie Zeit, da wird alles besser!

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Bing-Satellitenbilder für OpenStreetMap

Verfasst am 3. Dezember 2010, zur Kaffeezeit.

Microsoft untersucht für seine Suchmaschine derzeit die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit OSM. So wurde bereits eine OSM-Ebene in die Bing-Weltkarte integriert – die man ohne Silverlight-Addon jedoch nicht betrachten kann.

Eine andere Sache – und die finde ich wirklich schön – hat sich aber gestern herausgestellt: Microsoft stellt OpenStreetMap seine Satelliten-Aufnahmen zur Verfügung.

Yahoo unterstützt OSM bereits seit Längerem auf die selbe Weise, doch existieren hochauflösende Satellitenfotos von bislang nur von größeren Städten (jedenfalls in Deutschland). Bing dagegen hat auch in ländlichen Gegenden eine sehr gute Abdeckung.

Seit Donnerstag habe ich nun schon einige Stunden ins Abzeichnen von Gebäudeumrissen, Wäldern, Gewässern, ungenauen Wegverläufen usw. investiert (JOSM kann das seit Version 3688 mit dem SlippyMap-Plugin).

Für meine Wohnregion ist mir dabei bisher Folgendes aufgefallen:

  • Das Bildmaterial stammt wohl aus 2007
  • [Nachtrag: Die Bilder sind (in meiner Gegend) von 2005, wie man mit diesem Tool herausfinden kann.]
  • Bei Zoom-Level 17 ist Schluss; jedes einzelne Häuschen wie in anderen Städten abzuzeichnen wird damit schwierig.
  • Eingetragene OSM-Daten passen gut zu den Satelliten-Aufnahmen; es gibt hier keine nennenswerten Verschiebungen.
  • Zuvor nur geschätzte und grob interpolierte Karteninhalte sind häufig überraschend genau gewesen.
  • Das Mappen mit dem neuen Material ist spannend und bringt viel Spaß!

Für die Gegend hier stellt das Bing-Material die Chance für einen kleinen Quantensprung dar; zwar sind Straßen und Wege hier bereits sehr vollständig erfasst, doch viele Landmarken lassen sich jetzt viel einfacher in die Karte eintragen.

Ich bin gespannt, wie fleißig die OSM-Gemeinde in den kommenden Wochen und Monaten sein wird!

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Microsoft: A Few Perspectives on OpenOffice.org

Verfasst am 15. Oktober 2010, zur Kaffeezeit.

Microsoft erklärt uns, warum OpenOffice.org in Unternehmen eine schlechte Wahl ist und warum MS Office viel besser weniger schlecht ist. Wer kein Silverlight hat, kann sich die Aussagen enttäuschter FOSS-Nutzer auch bei YouTube anhören.

Eigentlich möchte ich das Video gar nicht ernstnehmen, aber auf einige Kritikpunkte will ich doch kurz eingehen, weil man immer wieder von ihnen liest:

Es beginnt wie so häufig in Konflikt FOSS vs. proprietäre Software: Der Umstieg auf Freie Open-Source-Software kostet Zeit und Geld. Das scheint die Leute immer wieder zu überraschen. Wie lange hat es gedauert, alle deutschen Büros von Schreibmaschinen auf Computer umzustellen? Bei manchen Behörden möchte man meinen, dieser Prozess halte immer noch an. Und natürlich kosten Installationen, Wartung, Schulungen und Support Geld, wenn man sich im professionellen Rahmen bewegt.

Es scheint, als seien Migrationen auf FOSS in vielen Fällen kaum durchdacht und mit völlig weltfremden Vorstellungen verbunden. Ein passendes Praxisbeispiel hierfür ist auch das Scheitern der Umstellung auf Linux im schweizerischen Kanton Solothurn.

Die Unterstützung von Macros ist mangelhaft; die IT-Abteilung empfiehlt dem Mitarbeiter stattdessen MS Excel einzusetzen. Über die praktischen Einsatzmöglichkeiten von Makros in OOo weiß ich tatsächlich nicht viel, aber hier denke ich zunächst an zwei Dinge: Bequemer IT’ler und vor allem an Excel-Alptraum-Mappen, mit denen Unternehmer krampfhaft versuchen, um eine echte Datenbank-Lösung herumzukommen. Gerade letzteres scheint eine weit verbreitete Unsitte zu sein und eigentlich ist man nur froh (und gleichermaßen überrascht), dass das Excel-Konstrukt, das in den letzten 10 Jahren organisch gewachsen ist, immer noch irgendwie funktioniert – solang man nicht zu viel daran herumfummelt.

Arbeitskräfte sind im Umgang mit MS Office geschult und müssen die Bedienung von OOo neu lernen. Gut, da mag was dran sein. Dennoch: Mit Office 2007 hat Microsoft das Bedienkonzept seines Office-Pakets praktisch komplett verändert (Stichwort: Ribbons. Ich stelle mir folgendes Szenario vor: 50 Bürokräfte steigen um von MS Office 2003 auf MS Office 2007. Die anderen 50 wechseln auf OOo. Welche Hälfte muss länger geschult werden? Ich weiß es nicht und ich glaube nicht, dass es repräsentative Studien zu dem Thema gibt. So oder so: Dieses Argument hinkt.

Einen hab ich noch: Formatierungsprobleme, insbesondere beim Austausch mit Außenstehenden. Noch heißer ist die Kritik einer Lehrerin: Schüler, die Dateien mit OOo konvertiert haben, hatten Formatierungsprobleme, wodurch sich ihre Noten verschlechtert haben. Würde Microsoft sich wie OpenOffice.org konsequenter an international genormte, quelloffene Standards für Dateiformate (OpenDocument) halten, hätten die Jungs dieses Problem ganz von allein gelöst. Aber Microsoft ist in der Vergangenheit schließlich bereits oft genug an der Interoperabilität innerhalb eigener Programmversionen gescheitert.

Insgesamt ist dieses Video ein ziemlich Eigentor und die dutzendfach wiedergekäuten „Argumente“ sind nur noch ermüdend.

(via Linux und Ich)

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sidux-Projekt eingestellt (II)

Verfasst am 12. September 2010, abends.

Da habe ich zu früh gebloggt: Noch am selben Tag gab es offizielle Neuigkeiten (die News-Meldung ist scheinbar rückdatiert auf den 09.09.2010). sidux wurde offiziell zu Grabe getragen, wird jedoch unter dem Namen aptosid weitergeführt. Die offizielle Begründung aus der News-Meldung:

Die Namensänderung wurde leider im Rahmen der Querelen der letzten Monate mit dem sidux e.V. notwendig.

  • Der Verein hat es bisher nicht geschafft, eine längst fällige Jahreshauptversammlung abzuhalten, die letzte wurde mitten drin abgebrochen.
  • Es gibt seit längerem keinen Finanzbericht und der Schatzmeister hat in letzter Zeit nicht mit dem Vorstand kommuniziert.
  • Da der Verein die Domains und das Trademark hält, aber offensichtlich nicht mehr viel Interesse an der Unterstützung des Projekts hat, blieb als letzte Konsequenz nur die Umbenennung des Projekts …

(Formatierung von mir)

Änderungen für den Endanwender gibt es kaum, lediglich die Repositorien müssen angepasst werden – darum kümmert sich jedoch der Upgrade-Prozess selbstständig.

Schön, dass es weitergeht und beide Seiten haben sicher viel aus der Situation gelernt. Umso gespannter bin ich nun, wie sich die junge/alte Distribution entwickeln wird.

Den Namen finde ich jedenfalls ganz witzig, verbindet er doch über das prominente Debian-Werkzeug apt-get über „OS“ mit dem Spitznamen „sid“ des Unstable-Zweiges. So griffig wie sidux ist er allerdings meiner Meinung nach nicht – aber darauf kommt es auch nicht an.

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sidux-Projekt eingestellt (I)

Verfasst am 11. September 2010, mittags.

Es ist nun schon eine Weile länger her, dass ich die auf Debian unstable („sid“) basierende Linux-Distribution sidux verwendete. Ich verlor sie seitdem ein wenig aus den Augen und las nun beim Trompetenkäfer, dass das Projekt offenbar gescheitert ist.

Die konkreten Gründe dafür herauszubekommen ist gar nicht so einfach. Zwischen den Zeilen des sidux-Forums liest man, dass Querelen zwischen Entwicklern und dem sidux e.V der Grund dafür waren.

Der Verein hatte den Zweck, sidux finanziell und tatkräftig zu unterstützen, sowie rechtlich zu vertreten. Was genau nun der Grund für die Komplikationen war, konnte ich bislang nicht herausfinden. Es scheint schlicht um zwischenmenschliche Konflikte gehen und letztlich wohl auch um Geld.

Nach einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung im IRC (Sitzungsprotokoll ist online) sieht es nun so aus, als würden Distributionsentwickler und Verein künftig getrennte Wege gehen; einige Vorstandsmitglieder haben sich bereits zurückgezogen.

Im Forum ist ferner zu lesen, dass das Entwicklerteam aber weiterhin zusammenarbeiten und unter neuem Projektnamen (bislang steht dieser noch nicht fest) weiterarbeitet.

Ich finde es immer sehr schade, wenn gute OpenSource-Projekte wegen zwischenmenschlicher Probleme leiden und gebremst werden. Aber langwierige Streitereien haben im Debian-Umfeld ja auch irgendwie Tradition; man darf gespannt sein, wie’s weitergeht und wann Verein und Entwickler mit aktuellen konkreten Informationen herausrücken. Seinen Höhepunkt hatte der Konflikt wohl bereits Ende Juli oder Anfang August erreicht.

Nachtrag vom 12. September:

Genug spekuliert, es liegen interessante Neuigkeiten vor.

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OpenStreetBugs – Mal schnell was Gutes tun

Verfasst am 5. September 2010, abends.

Die Mitarbeit an OpenStreetMap ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach: Man benötigt idealerweise ein Gerät, um GPS-Tracks aufzuzeichnen und selbst dann ist es nicht immer einfach, die erfassten Daten korrekt in die Karte einzutragen. Letztlich liest man anfangs meist mehr im OSM-Wiki, anstatt effektiv Kartenmaterial zu erzeugen.

Wer spontan und unkompliziert die Qualität der OpenStreetMap verbessern will, kann das aber auch mit OpenStreetBugs tun. Schau dir einfach die Karte an und markiere fehlerhafte Stellen. Am besten legst du mit dem Ort los, an dem du dich am besten auskennst:

  • Ist eine Einbahnstraße nicht als solche markiert?
  • Kennst du den Namen einer Straße, die noch namenlos in der Karte verzeichnet ist?
  • Hat sich ein Tippfehler in die Karte eingeschlichen?
  • Fehlt ein wichtiger Straßenzug?
  • Gibt es bereits einen markierten Bug, zu dessen Beseitigung du mit deinem lokalen Wissen beitragen kannst?

Und so weiter und so fort … Mit deinen Hinweisen können erfahrenere Mapper dann entsprechende Änderungen vornehmen. Einzige wichtige Spielregel: Nicht von anderen Karten abschreiben! Auf diese Weise kannst du schnell und ohne großen Lernaufwand helfen, die freie Weltkarte zu verbessern. Probier’s ruhig mal aus! Vielleicht macht es sogar ein wenig Spaß. ;-)

Weblinks:

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zsh – die bessere Shell (?)

Verfasst am 15. August 2010, früh abends.

Seit ein paar Jährchen bin ich nun schon mit Linux unterwegs und benutze dabei täglich ein Werkzeug: Die Bash. Ich hab sie nie hinterfragt, sondern einfach als mächtiges Werkzeug hingenommen, das der MS-DOS-Shell um Längen voraus ist.

Natürlich gibt es auch Alternativen, doch angesehen habe ich mir diese nie – bis heute. Burn a Church fasst in einem neuen Artikel nämlich die Vorzüge der Z-Shell (zsh) zusammen und hat mich auf Anhieb neugierig gemacht.

Ich habe mir zsh jetzt installiert, konfiguriert und als Standard-Shell gesetzt. Ich bin bereits ein wenig angetan von einigen Vorzügen:

  • Fehlerkorrektur/Rechtschreibprüfung bei Befehlen
  • Bequemere Tabulator-Vervollständigung
  • sehr flexibel konfigurierbar

Wenn ihr bisher genau so gedacht habt wie ich, schaut euch den Blogeintrag mal an. Dieser präsentiert ein paar interessante Funktionen der Zsh (inkl. Screenshots), gibt Tipps zur Konfiguration und bietet für ganz ungeduldige sogar eine „fertige“ Konfigurationsdatei zum Download an.

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Pidgin: „Aufmerksamkeit!“-Button loswerden

Verfasst am 14. Juli 2010, nachmittags.

Seit Version 2.7 enthält das Chat-Fenster des ansonsten grandiosen freien Multi-Protokoll-Instantmessengers Pidgin standardmäßig einen „Aufmerkmankeit!“-Button. Wenn man glaubt, dass der Gesprächspartner am Rechner eingepennt ist, klickt man darauf und bei ihm ertönt ein Signal und das Fenster wird optisch hervorgehoben.

Wenig praktisch meiner Ansicht nach und vor allem ist Button ein ganzes Stück zu groß geraten und lässt sich nicht ausblenden. Er sorgt außerdem dafür, dass das Gesprächsfenster eine ziemlich große Mindestbreite hat und ist zu allem Überfluss in manchen Protokollen (z.B. ICQ) ohnehin ausgegraut.

Ich stieß nun auf das Plugin Pidgin Toolbar Shrink, mit dem man zwar nicht den kompletten Aufmerksamkeits-Button entfernen kann, dafür aber die Beschriftung einzelner Schaltflächen [Update: wahlweise ganze Buttons oder nur die nebenstehenden Beschriftungen ausblenden kann ]1.

[Bildschirmfoto] Pidgin mit und ohne Pidgin-Toolbar-Shrink

Das Gesprächsfenster wird durch Pidgin-Toolbar-Shrink deutlich kompakter.

Das Plugin muss heruntergeladen und per Hand kompiliert werden (Anleitung liegt bei). Ubuntu-User können ein bereitgestelltes PPA nutzen, um das Plugin schnell zu installieren. Für Arch-Nutzer habe ich ein kleines PKGBUILD geschrieben:

pkgname=pidgin-toolbar-shrink
pkgver=1.0
pkgrel=1
pkgdesc="Plugin to shrink Pidgin’s toolbar (e.g. attention-button)"
arch=('i686' 'x86_64')
url="https://launchpad.net/pidgin-toolbar-shrink/"
license=('GPL')
depends=('pidgin')
source=(http://launchpad.net/pidgin-toolbar-shrink/trunk/$pkgver/+download/$pkgname-$pkgver.tar.gz)
md5sums=('02698621427f5022a3f4ee1532ddc9fe')

build() {
  cd $startdir/src/$pkgname-$pkgver
  ./configure --prefix=/usr || return 1
  make || return 1
  make DESTDIR=$startdir/pkg install || return 1
}

Die Benutzung erfolgt wie immer auf eigenes Risiko. Das Plugin steht unter GNU GPL v2 zur Verfügung.

(via)

Weblinks:

1 Update hinzugefügt am 6. Februar 2011.

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Wikipedia und die Linux Libertine

Verfasst am 9. Juli 2010, früh abends.

Dass sich die Wikipedia seit Kurzem im neuen Gewand präsentiert, dürften die meisten schon mitbekommen haben. Zu dumm, dass ich erst jetzt dazu komme, darüber zu bloggen, denn eine nette, eher unauffällige Änderung gefällt mir ganz besonders: Das neue Logo, beziehungsweise dessen Typographie.

Dort kommt jetzt die Linux Libertine zum Einsatz, eine freie Schriftart (wahlweise unter GPL oder SIL Open Font License nutzbar). Zuvor wurde die ebenso hübsche, aber unfreie Schriftart Hoefler Text verwandt. Als FOSS-Fanboy freut es mich mich, dass das Vorzeige-Projekt für freie Inhalte diesen proprietären Aspekt abgestreift hat.

[Bild] Logo der Wikipedia vorher (links) und nachher (rechts)

Altes (links) und neues Logo der Wikipedia (rechts)

Interessante Aspekte dabei:

  • Da Linux Libertine ursprünglich kein gekreuztes W enthielt, wurde es kurzerhand neu entworfen und in die Schriftart integriert.
  • Das klingonische Schriftzeichen (ganz oben rechts) flog raus und wurde durch ein amharisches Zeichen ersetzt
  • … immerhin wurde die klingonische Wikipedia bereits 2005 dichtgemacht.
  • (Olé, olé: Auch auf Andwil.de kam Linux Libertine bereits zum Einsatz, musste allerdings Platz machen für ihre kleine Schwester, die Linux Biolinum)

Weblinks:

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Höhenprofile grafisch darstellen

Verfasst am 7. Juni 2010, früh abends.

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass ich GPS zum Geocachen und zum Kartographieren benutze. Für letzteres habe ich mir angewöhnt, auf Fahradtouren das Tracking zu aktivieren. Das heißt, dass alle x Sekunden Wegpunkt gespeichert wird, aus dem man hinterher am Rechner die gefahrene Route, Geschwindigkeiten und einiges mehr ablesen kann.

Mit dem Java-Programm Prune (veröffentlicht unter GPL) habe ich die aufgezeichneten Tracks bislang immer ein bisschen korrigiert, bevor ich sie auf die Server von OpenStreetMap lade (z.B. arg danebenliegende Wegpunkte entfernt, die vor allem unmittelbar nach dem Einschalten des GPS-Empfängers entstehen; außerdem entferne ich den Abschnitt, der direkt zu meiner Haustür weist).

Eine hübsche Funktion des Programmes ist mir aber bis vor kurzem noch gar nicht aufgefallen: Unter „Ansicht“ → „Diagramme“ kann man u.a. hübsche grafische Höhenprofile erstellen.

[Diagramm] Grafisches Höhenprofil

Mit „Prune“ aus einem selbst aufgezeichneten GPS-Track erstelltes grafisches Höhenprofil.

Diese können direkt am Bildschirm betrachtet oder im SVG-Format gespeichert werden (Beispiel). So kann man sich nach dem Ausflug ansehen, was man vorher geleistet hat und sich ggf. selbst auf die Schulter klopfen. Möglich ist auch, sich Geschwindigkeitsprofile oder die zurückgelegte Wegstrecke über der Zeit anzeigen zu lassen.

Meine Hand würde ich diesem Fall allerdings nicht für die Richtigkeit aller Höhen-Werte des obigen Beispiels ins Feuer legen: Über 200 Meter über Normal-Null war ich sicher nicht unterwegs – schon gar nicht hier in Schleswig-Holstein. ;-) Zumindest im Groben kommen die Werte aber hin.

Bedingung für das erstellen der Diagramme mit Prune: Gnuplot muss installiert sein (Linux-User installieren einfach das gleichnamige Paket).

[Bildschirmfoto] Prune im Einsatz

„Prune“ mit geladenem GPS-Track (blau) und zugehörigem OpenStreetMap-Ausschnitt. Fenster im Vordergrund: Höhenprofil des Tracks

Arch-Nutzer können Prune übrigens aus dem AUR installieren, gnuplot befindet sich in extra. Bedingung für die Benutzung von Prune ist ein installiertes Java Runtime Environment.

Nachtrag (09.09.2010): Wer sich die totale Kontrolle und mehr Variationsmöglichkeiten wünscht, möchte vielleicht mit OpenOffice.org oder Excel Diagramme ganz nach Belieben erstellen. Hierfür habe ich eine ausführliche Anleitung verfasst.

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Kartographieren für OpenStreetMap

Verfasst am 16. Mai 2010, zur Kaffeezeit.

OpenStreetMap ist ein Projekt, das freie Geo-Daten sammelt, aus denen Weltkarten gerendert werden. Auf diese Weise entsteht umfassendes und detailreiches freies Kartenmaterial und wie im Wiki-Prinzip darf jeder mitarbeiten und Daten hinzufügen oder verändern. Das Material steht anschließend jedem gemäß CC-BY-SA-Lizenz zur Verfügung – Grund genug, Google Maps mal links liegen zu lassen, oder?

Grundlage für OpenStreetMap sind überwiegend GPS-Tracks – also Aufzeichnungen, die man unterwegs mit seinem GPS-Empfänger macht. Das Gerät protokolliert dafür u.a. seine Position auf dem Globus zu verschiedenen Zeitpunkten, woraus sich anschließend etwa Straßenverläufe nachvollziehen lassen.

[Animation] Entstehung eine Landkarte bei OpenStreetMap.org

Animation: Aus GPS-Tracks werden Punkte und Pfade. Aus Punkten und Pfaden wird eine skalierbare Karte. (Zum Starten das Vorschaubild anklicken)

Da ich zum Geocachen naturgemäß einen GPS-Empfänger bei mir habe und einigermaßen viel durch die hiesige Pampa radel, wollte ich mich also mal daran machen, das Spaßige mit dem Nützlichen zu verbinden und ein paar Schleichwege zu protokollieren, die OSM noch nicht kennt (Google Maps übrigens auch nicht).

Man bereitet also seine Hardware fürs Tracking vor und bewegt sich einfach entlang des Weges, den man aufzeichnen will. Denkbar einfach also. Die ungemütlichere Arbeit erfolgt anschließend am heimischen Rechner, nämlich das Ableiten von Straßen, Wegen usw. anhand der Tracks. Das ist nicht sonderlich knifflig, erfordert aber etwas Geduld. Das OSM-Wiki ist dabei eine große Hilfe.

Ich will gar nicht weiter auf die trockene Theorie eingehen, die ist im genannten Wiki bereits gut dokumentiert. Worauf ich hinaus will: Gestern mittag habe ich meinen ersten Track hochgeladen und mit dessen Hilfe zwei beliebte Spazierwege eingetragen. Gestern Abend waren sie bereits in der Hauptkarte von OpenStreetMap für jeden Benutzer zu sehen.

Da ich zum Geocachen selbst gelegentlich auf OpenStreetMap-Material zurückgreife, konnte ich nun dem Projekt ein wenig zurückgeben. Da es sogar ziemlich Spaß macht, werde ich wohl weiter mitarbeiten und finde es fast ein wenig schade, dass meine direkte Umgebung bereits außerordentlich gut bei OpenStreetMap kartographiert ist. ;-)

Weblinks:

  • Wikipedia über OpenStreetMap
  • Direkter Vergleich von OpenStreetMap- und GoogleMaps-Kartenmaterial
    (Tranzparenz-Regler ganz links: Google Maps; Tranzparenz-Regler ganz rechts: OpenStreetMap)

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Noch ein Wiki zum Mitnehmen

Verfasst am 4. Mai 2010, mittags.

Anfang des Jahres stellte ich eine Lösung vor, um ein Wiki für Unterwegs zu realisieren. Dafür wurde ein Webserver und eine Wiki-Software auf einen USB-Stick kopiert. Nach dem Starten des Servers konnte dann nach Belieben im Wiki gestöbert und geschrieben werden.

Ein wenig eleganter für kleinere Zwecke kann die Verwendung von TiddlyWiki sein. Hierbei handelt es sich um ein einzelnes HTML-Dokument, an dem man Änderungen vornehmen und diese speichern kann. Realisiert wird dies allein durch JavaScript, was zur Folge hat, dass man keinen Server-Ballast benötigt und die ganze Kiste praktisch plattformunabhängig ist. Benötigt wird lediglich ein zeitgemäßer Webbrowser.

Ich empfand TiddlyWiki bislang immer als etwas friemelig und unangenehm in der Bedienung, andernfalls hätte ich schon vorher darüber berichtet. Kürzlich erzählte mir jedoch ein ehemaliger Schulkollege, dass er es (nach einer gewissen Einarbeitungszeit) nun sehr effektiv als persönliche Notizen-Sammlung einsetzt. Da nicht jeder umfangreiche Datenmengen und multimediale Inhalte in seinem Wiki-to-go unterbringen möchte, soll dieses Projekt hier nun doch nicht mehr unerwähnt bleiben.

Veröffentlich ist TiddlyWiki unter BSD-Lizenz.

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Font-Nachwuchs im Hause Libertine

Verfasst am 12. März 2010, spät abends.

Das Libertine-Open-Fonts-Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, hochwertige freie Schriftarten zu erarbeiten, die sich als Alternative zu proprietären Fonts anbieten. Eine der entstandenen Schriftarten heißt Linux Libertine und wird hier u.a. in den Überschriften verwendet1.

Eine weitere Schriftart aus dem selben Hause heißt Linux Biolinum und ist eine sogenannte Organogroteske. Sie erfährt dieser Tage eine Erweiterung, die laut Projekt-Homepage „in Kürze“ erscheint: Ein Font, der Tasten-Symbole mit passenden Umrandungen liefert und das Setzen von Tastatur-Kurzbefehlen in Texten stark vereinfachen könnte. Der Font nennt sich treffend Linux Biolinum Keyboard.

[Nachtrag vom 29.11.2011: Ich weiß nicht, wie lang „in Kürze“ nun war, aber der Font ist mittlweile zum Download verfügbar!]

„Linux Biolinum Keyboard“-Font in Aktion

Abbild der „Linux Biolinum Keyboard“-Beispiel-PDF (Link: siehe unten)

Die Idee ist zwar nicht ganz neu, doch ist dies der erste (mir bekannte) freie Font in diesem Stil2. Das könnte ein Vorteil insbesondere für Wikis und Internetseiten allgemein sein, die Tastatur-Shortcuts bislang meistens mit CSS-Formatierungen (Beispiel: Alt + F4) und/oder kleinen Grafiken darstellten.

Durch die @font-face-Technologie, die es immer mehr Browsern erlaubt, OpenType-Fonts aus dem Internet nachzuladen, falls diese beim Benutzer nicht installiert sind, wäre das eine sehr hübsche Angelegenheit. Über das Für und Wider dieses Prinzips möchte ich mich hier jedoch nicht auslassen (Stichwort Kompatibelität, Textbrowser, etc. pp.)

Ich bin gespannt, wie lange der Font noch auf sich warten lässt und wie er letztlich aussehen wird. Eine Vorschau gibt es bereits im PDF-Format auf der Projekt-Beschreibung.

Zum Abschluss ein paar Links:

1 Vorausgesetzt, du hast sie auf deinem System installiert oder du verwendest einen Browser, der @font-face mit OpenType-Fonts unterstützt. Das sind Firefox, Safari, Opera und Chrome in ihren neueren Versionen. Alle anderen Besucher kriegen irgendeine passende Serifenschrift aufgetischt. Linux Libertine ist übrigens auch in den Repositorien vieler Linux-Distributionen enthalten. Bei Arch Linux etwa unter dem Paketnamen ttf-linuxlibertine.

2 Das Libertine-Open-Fonts-Projekt stellt seine Schriften unter GNU General Public License und SIL Open Font License zur Verfügung.

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Ein Wiki für unterwegs

Verfasst am 8. Januar 2010, vormittags.

Kürzlich unterhielt ich mich mit Frau Havoc – ihres Zeichens PTA – darüber, wie sie ihre alten Ausbildungsunterlagen sinnvoll per Computer archivieren, verwalten und editieren kann. Ein kleines LaTeX-Büchlein wäre sicher eine wirklich hübsche Sache gewesen, aber im Vorfeld zu viel Arbeit und letztlich vielleicht doch nicht was, was sie eigentlich wollte.

Nächste Option: Ein Wiki. Nicht weiter nachgedacht, XAMPP runtergeladen und installiert. Doch noch am selben Abend stellten wir fest, dass eine portable Lösung auf einem USB-Stick noch viel eleganter wäre. Den kann man auch mal mit zu Kollegen nehmen und er funktioniert auch, wenn der heimische PC gerade mal nicht will. ;-)

Was brauchen wir dafür? Einen portablen Webserver und natürlich eine geeignete Wiki-Software! Wir entschieden uns für DokuWiki (es benötigt kein MySQL und ist nicht so ein großes Ungetüm wie MediaWiki).

Als Webserver wird MoWeS Portable eingesetzt. Mit dem “Mixer” kann man sich eine eigene Software-Kompilation zusammenstellen und verschiedene CMS gleich mit einbinden. Mit rund 66MB ist das Grundgerüst unseres Wiki-Sticks übrigens nur halb so groß wie mit XAMPP!

Dazugelegt hab ich noch Firefox Portable, damit man auch auf Rechnern ohne Firefox den besten Browser der Welt benutzen kann. Für mehr Komfort sorgt die hinzugefügte Wiki-Suche in der Suchleiste und für mehr übersicht die ausgeblendete Menü-Leiste.

Das wär’s wohl, das (hoffentlich) rund-um-sorglos-Paket. USB-Stick anschließen und Server starten. Firefox öffnet automatisch das Wiki – keinerlei lokale Installation notwendig und alles freie Open-Source-Software.

Ich bin gespannt, wie Havoc damit zurechtkommt und ob wir noch weitere Veränderungen oder Ergänzungen vornehmen. Ich bin jedenfalls schon ein kleines bisschen begeistert. ;-) So sieht es übrigens (auf meiner Virtual Machine) aus:

Bildschirmfoto vom PTA-Wiki

Bildschirmfoto vom PTA-Wiki

Ach ja: Bei unseren Recherchen stießen wir auch auf „Dokuwiki on a Stick“, das eigentlich alles beinhaltete, was wir brauchten: Einen schlanken Webserver und vorinstalliertes DokuWiki. Leider waren sowohl Server als auch Wiki veraltet und die neuen Versionen wollten nicht so richtig. Trotzdem ein hübsches Projekt, da es noch weniger Speicher frisst als meine Lösung und ohne überflüssige MySQL-Datenbank auskommt (die wird von MoWeS Portable offenbar unbedingt benötigt).

Nachtrag vom 4. Mai 2010: Heute habe ich mit TiddlyWiki eine schlanke Alternative vorgestellt, die für kleine Projekte evt. praktikabler ist.

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