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Artikel zum Thema free fonts

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Libertine-Tastaturfont fertiggestellt

Verfasst am 29. November 2011, spät abends.

Gar nicht mitbekommen: Die Linux Biolinum Keyboard (siehe auch dieses Blogpost) ist mittlerweile fertiggestellt und steht zum Download bereit.

[Bildschirmfoto] Tastatur-Font „Linux Biolinum Keyboard“ im Einsatz

Anwendungsbeispiel

Der entsprechende Dateiname im Archiv lautet LinBiolinum_K.[dateiendung], eine Installationsanleitung findet sich auf der Downloadseite.

Der Font kommt in zwei Stärken daher und bietet neben Zahlen- und Buchstaben auch Spezialtasten wie Shift und Alt, ggf. sogar auf deutsch (Strg/Ctrl) oder für verschiedene Betriebssysteme (Windowstaste, Apfeltaste Blumenkohltaste, Tux-Taste), sowie verschiedene Mausklick-Symbole.

[Bildschirmfoto] Beispiele für verschiedenste Tastatur-Tastensymbole

Auswahl verschiedener Tastatur- und Maussymbole

Die obigen Beispiele habe ich auf die Schnelle mit LibreOffice über den Sonderzeichen-Dialog zurechtgebastelt. Wie bequem der Umgang mit LaTeX ist, habe ich noch nicht getestet.

Sieht mir auf dem ersten Blick auf jeden Fall sehr gelungen aus. Der Download ist wie gewohnt kostenlos, die Fonts sind frei im Sinne der GPL und der OFL.

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Wikipedia und die Linux Libertine

Verfasst am 9. Juli 2010, früh abends.

Dass sich die Wikipedia seit Kurzem im neuen Gewand präsentiert, dürften die meisten schon mitbekommen haben. Zu dumm, dass ich erst jetzt dazu komme, darüber zu bloggen, denn eine nette, eher unauffällige Änderung gefällt mir ganz besonders: Das neue Logo, beziehungsweise dessen Typographie.

Dort kommt jetzt die Linux Libertine zum Einsatz, eine freie Schriftart (wahlweise unter GPL oder SIL Open Font License nutzbar). Zuvor wurde die ebenso hübsche, aber unfreie Schriftart Hoefler Text verwandt. Als FOSS-Fanboy freut es mich mich, dass das Vorzeige-Projekt für freie Inhalte diesen proprietären Aspekt abgestreift hat.

[Bild] Logo der Wikipedia vorher (links) und nachher (rechts)

Altes (links) und neues Logo der Wikipedia (rechts)

Interessante Aspekte dabei:

  • Da Linux Libertine ursprünglich kein gekreuztes W enthielt, wurde es kurzerhand neu entworfen und in die Schriftart integriert.
  • Das klingonische Schriftzeichen (ganz oben rechts) flog raus und wurde durch ein amharisches Zeichen ersetzt
  • … immerhin wurde die klingonische Wikipedia bereits 2005 dichtgemacht.
  • (Olé, olé: Auch auf Andwil.de kam Linux Libertine bereits zum Einsatz, musste allerdings Platz machen für ihre kleine Schwester, die Linux Biolinum)

Weblinks:

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Font-Nachwuchs im Hause Libertine

Verfasst am 12. März 2010, spät abends.

Das Libertine-Open-Fonts-Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, hochwertige freie Schriftarten zu erarbeiten, die sich als Alternative zu proprietären Fonts anbieten. Eine der entstandenen Schriftarten heißt Linux Libertine und wird hier u.a. in den Überschriften verwendet1.

Eine weitere Schriftart aus dem selben Hause heißt Linux Biolinum und ist eine sogenannte Organogroteske. Sie erfährt dieser Tage eine Erweiterung, die laut Projekt-Homepage „in Kürze“ erscheint: Ein Font, der Tasten-Symbole mit passenden Umrandungen liefert und das Setzen von Tastatur-Kurzbefehlen in Texten stark vereinfachen könnte. Der Font nennt sich treffend Linux Biolinum Keyboard.

[Nachtrag vom 29.11.2011: Ich weiß nicht, wie lang „in Kürze“ nun war, aber der Font ist mittlweile zum Download verfügbar!]

„Linux Biolinum Keyboard“-Font in Aktion

Abbild der „Linux Biolinum Keyboard“-Beispiel-PDF (Link: siehe unten)

Die Idee ist zwar nicht ganz neu, doch ist dies der erste (mir bekannte) freie Font in diesem Stil2. Das könnte ein Vorteil insbesondere für Wikis und Internetseiten allgemein sein, die Tastatur-Shortcuts bislang meistens mit CSS-Formatierungen (Beispiel: Alt + F4) und/oder kleinen Grafiken darstellten.

Durch die @font-face-Technologie, die es immer mehr Browsern erlaubt, OpenType-Fonts aus dem Internet nachzuladen, falls diese beim Benutzer nicht installiert sind, wäre das eine sehr hübsche Angelegenheit. Über das Für und Wider dieses Prinzips möchte ich mich hier jedoch nicht auslassen (Stichwort Kompatibelität, Textbrowser, etc. pp.)

Ich bin gespannt, wie lange der Font noch auf sich warten lässt und wie er letztlich aussehen wird. Eine Vorschau gibt es bereits im PDF-Format auf der Projekt-Beschreibung.

Zum Abschluss ein paar Links:

1 Vorausgesetzt, du hast sie auf deinem System installiert oder du verwendest einen Browser, der @font-face mit OpenType-Fonts unterstützt. Das sind Firefox, Safari, Opera und Chrome in ihren neueren Versionen. Alle anderen Besucher kriegen irgendeine passende Serifenschrift aufgetischt. Linux Libertine ist übrigens auch in den Repositorien vieler Linux-Distributionen enthalten. Bei Arch Linux etwa unter dem Paketnamen ttf-linuxlibertine.

2 Das Libertine-Open-Fonts-Projekt stellt seine Schriften unter GNU General Public License und SIL Open Font License zur Verfügung.

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