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Artikel zum Thema geocaching

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„Gadgets“ Made in China

Verfasst am 19. Mai 2011, zur Kaffeezeit.

Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass insbesondere viele Geocaching-Weblogs zu Werbeschleudern verkommen – das Geschäft mit Trigami-Reviews läuft wohl nach wie vor ganz gut.

Ganz uneigennützig will ich daher mal für die Seite China-Gadgets.de werben, die vom selben ehemaligen Schulkollegen betrieben wird, wie FireFind.

Hier werden regelmäßig Produkte vorgestellt, die meist aus China stammen und mehr oder weniger nützlich oder zumindest unterhaltsam sind. Zu erwerben sind diese dann bei Ebay und innerhalb einiger Tage oder Wochen kommt die Ware aus Fernost dann per Post.

Ich hab mir einigen Klimmbimm bestellt, den ich über besagte Internetseite gefunden habe und nach und nach trudeln hier die Päckchen und Briefumschläge mittlerweile ein. Der jeweils geringe Warenwert sorgt dafür, dass der Zoll nicht die Hand aufhält und dank Paypal oder Kreditkarte ist die Bezahlung auch völlig problemlos.

Insbesondere fürs Geocaching hab ich schon einige nette Trade-Items gefunden, die sicher eine Ecke netter sind, als der übliche Ü-Ei-Krempel und trotzdem kaum mehr als ein Appel und ’n Ei kosten. Stöbern lohnt sich!

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Geocaches verwalten mit OpenCacheManager

Verfasst am 2. März 2011, mittags.

Geocacher mit Windows-Rechnern verwalten ihre Homezone gern mit GSAK, einem mächtigen Closed-Source-Programm. Der Linux-Welt fehlte bislang ein solches Werkzeug, doch mit dem OpenCacheManager soll sich dies ändern. Das Programm ist frei (Apache-Lizenz 2.0), quelloffen, kostenlos und basiert auf dem GTK+. Klingt doch super so weit?

Es lassen sich Wegpunkte im .loc- und .gpx-Format importieren (auch .zip-komprimiert) und auf einer Karte darstellen. Seit Version 0.23.6 wird dafür OpenLayers verwendet, so dass sich leicht verschiedene OpenStreetMap-, aber auch bspw. Google-Karten einbinden lassen.

[Bildschirmfoto] OpenCacheManager 0.23.6 mit OpenStreetMap und Geocache-Info

OpenCacheManager 0.23.6 mit „deutschem“ OpenStreetMap-Stil und geöffneter Geocache-Kurzbeschreibung

Damit eignet sich OCM besonders für Geocaching.com-Premium-Nutzer, die mit PocketQueries bequem eine große Menge an Cache-Daten einlesen können. Doch auch für Geocacher ohne Premium-Konto mag das Programm interessant sein, da man z.B. seine „Ratehaken“ nett verwalten kann: Gelöste Mysteries lassen sich mit Final-Koordinaten versehen, die auf der Karte angezeigt und gespeichert werden, um sie „bei Gelegenheit“ vor Ort zu loggen.

Ein Export aller Wegpunkte aufs GPS-Gerät ist ebenfalls möglich (GPSBabel erledigt das im Hintergrund).

Natürlich ist es bis zum Funktionsumfang von GSAK noch weiter Weg und insbesondere Statistik-Funktionen sind noch gar nicht implementiert. Das Projekt ist jedoch noch jung und entwickelt sich momentan sehr schnell; Schrottie hält einem da gut auf dem Laufenden.

Ich benutze den OpenCacheManager jetzt ein seit paar Wochen und finde ihn bereits sehr bequem und gut nutzbar. Wie’s mit einer Windows-Version des Programms aussieht, konnte ich jetzt nicht herausfinden. Theoretisch sollte das aber möglich sein, da OCM in C# geschrieben ist und GTK auch unter Windows läuft. [Nachtrag: vgl. Schrotties Kommentar ]

Für Ubuntu gibt es fertige .deb-Pakete auf SourceForge, Arch-Nutzer können aufs AUR zurückgreifen.

Allen Open-Source-interessierten Geocachern kann ich das Tool nur empfehlen. Man darf wohl gespannt sein, was das Programm bis zur Version 1.0 noch alles lernen wird.

Weblinks:

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GPX-Dateien für Geocaches selbst erstellen

Verfasst am 21. November 2010, mittags.

Geocaching.com hat leider so seine Probleme mit mehrsprachigen Cache-Listings. Entweder setzt man die Übersetzung direkt in die Beschreibung (was einheimische Cacher oft nervt, weil das Listing unnötig lang wird) oder man verlinkt auf ein übersetztes Listing, das man auf dem eigenen Webspace hortet. Dies wiederum hat für Geocacher aus dem Ausland den Nachteil, dass sie sich das Listing nicht als übersetzte GPX-Datei direkt aufs GPS-Gerät laden können.

Mit dem PCWize GPX Generator habe ich nun per Hand eine komplett übersetzte GPX erstellt, ebenfalls auf meinen Webspace geladen und im übersetzten Listing verlinkt.

Das Ergebnis sieht ganz gut aus und funktioniert augenscheinlich auch. Lediglich TrekBuddy auf meinem Handy wollte die Datei nicht auslesen. Fürs Erste sollte das aber verkraftbar sein; Garmin-Geräte jedenfalls machen wohl keinen Ärger.

Ich weiß übrigens nicht, was Groundspeak, die Firma hinter geocaching.com, von dieser Praxis hält. Aber wenn die schon von sich aus keinen entsprechenden Service anbieten, sollten die sich besser nicht beklagen. ;-)

Elegant ist die Übersetzungsproblematik übrigens bei Opencaching.de gelöst: Dort tippt man einfach für jede gewünschte Sprache eine Beschreibung ein und der geneigte Cacher kann dann zwischen den verfügbaren Übersetzungen wählen. Schöne Sache!

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Der erste eigene Geocache

Verfasst am 16. Oktober 2010, abends.

Gerade habe ich das Listing meines ersten selbst versteckten Geocaches veröffentlicht. Er wurde „Schanze 2 Reloaded: ‚We Salute You‘“ getauft und wird demnächst unter GC2GN24 veröffentlicht, sofern der Reviewer nichts zu beanstanden hat.

Kurz zum Cache an sich: Es wird ein Multi-Cache, für den ein Denkmal und ein passendes Gebäude untersucht werden müssen. Daraufhin hat der geneigte Cacher alle Daten, um die Tupperdose Lock&Lock-Dose zu finden.

An der Startposition lag bereits eine Dose versteckt (deshalb auch das Reloaded im Titel), doch diese wurde mehrfach Opfer neugieriger Zufalls-Finder; häufig treiben sich Kinder und Spaziergänger an der Gegend herum, daher lag für mich der Gedanke nahe, meinen Cache an eine sichere Position zu bringen und die Suchenden mittels kleiner Aufgaben auf die richtige Fährte zu locken.

[Foto] Alte Kanone neben dicken Bäumen

Hier beginnt die Suche.

Ein wenig nervös bin ich schon, denn so ganz ideal ist der Geocache nicht: Es ist in Ermangelung passender Verstecke keine Rundtour geworden, sondern ein linearer Spaziergang von etwa einem Kilometer Länge. Auch wird das Versteck der Dose den vorigen Stationen nicht ganz gerecht – aber das nehme ich jetzt in Kauf, nachdem ich Wochenlang immer wieder in der Gegend war und mittlerweile die Koordinaten dreier potentieller Verstecke aufgenommen habe.

Die Koordinaten für das finale Versteck habe ich heute dreifach eingemessen und das Gerät jeweils ~100 Einzelmessung zum Mitteln vornehmen lassen. Anschließend die Rätsel-Rechenaufgaben immer wieder überprüft und das Listing nach Rechtschreibfehlern durchsucht. Daumen drücken, dass alles passt! Korrekturleserin und Mit-Verstecker hatten jedenfalls nichts zu bemängeln. ;-)

An dieser Stelle besonderen Dank an Ralf für tatkräftige Unterstützung und vor allem an Mississippi  fürs Betatesten und viel hilfreiche Kritik!

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OSM-Flyer

Verfasst am 17. September 2010, früh abends.

Seit einiger Zeit lassen sich OpenStreetMap-Flyer kostenlos bestellen. Diese kann man auf Veranstaltungen verteilen oder – für mich der realistischere Fall – beim Mappen einfach in der Tasche haben, um Fragen interessierter (oder beunruhigter) Mitbürger zu beantworten.

Vor drei Tagen bestellt, kam heute mein ZehnerElferpack der DIN-A7-Handzettel hier an. Witziges Detail: Das Kuvert ist nicht aus herkömmlichen Papier (na gut, letztlich wohl doch), sondern besteht aus einer ausgedienten Landkarte. „Direktrecycling“ nennt der Hersteller das. So oder so: Sinnvolle Sache und in diesem Kontext sehr treffend! :-)

[Foto] OSM-Flyer im „direktrecycleten“ Kuvert

Das Papier des Briefumschlages war in seinem vorigen Leben eine Landkarte.

So sieht der Flyer im ausgeklappten Zustand übrigens aus. Ich bin gespannt, in welchem Umfang ich sie benutzen werde – bislang wurde ich bei meinen Mapping-Touren nicht angesprochen, sondern höchstens mal interessiert bis kritisch beäugt. Für den letzteren Fall ist der Flyer sicher ganz hilfreich.

Interessant außerdem: Sofern man sich nicht in allzu verrückter Lage befindet, lässt sich OSM prima als Alibi verwenden, wenn man beim Geocachen von einem Muggle ertappt wurde. Da praktisch jeder Geocaching-Ausflug für mich gleichzeitig auch immer ein Mapping-Ausflug ist, ist das nicht mal gelogen. ;-)

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In eigener Sache: Neue Sektion „Geocaching“

Verfasst am 20. August 2010, nachmittags.

Ich habe meiner Seite eine neue (Unter-)Sektion verpasst: Geocaching als Teil der Krimskrams-Ecke Gemischtes.

Grund dafür war ein Artikel, der mir zu länglich fürs Blog ist: „Das Duell: Garmin vs. Handy“ vergleicht das Garmin Vista HCx mit der Kombination Handy / Bluetooth-GPS-Empfänger und prüft, wie die Preis-/Leistungsverhältnisse eigentlich aussehen. Das dürfte vor allem diejenigen interessieren, die selbst mal geocachen oder OpenStreetMap mit aufgezeichneten Geodaten füttern wollen und noch nicht ganz wissen, wie sie ihr Budget nutzen sollen.

Ich hoffe, die neue Sektion wird sich schneller mit passenden Artikeln füllen, als die anderen. Im Blog werde ich trotzdem noch nach Lust und Laune kleinere Artikel übers Geocaching veröffentlichen.

Im übrigen arbeite ich gerade an meinem „First to Hide“, also meinem ersten eigenhändig versteckten Geocache. Schade, dass es der Sache wenig dienlich ist, wenn ich hier bereits Details verrate. Vielleicht werde ich trotzdem demnächst ein paar Gedanken dazu notieren.

Achja: Ich habe am Seitendesign ein paar optische Veränderungen vorgenommen, die vor allem Darstellungsfehler im InternetExpolorer 8 ausbügeln (Dank für den Hinweis an Kristian!). Ich würd mich freuen, weiterhin von euch über Fehler informiert zu werden. :-)

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Kurzfilm: „Geocaching – Sich die Arme dreckig machen.“

Verfasst am 9. Juli 2010, früh abends.

Wer sich immer schon gefragt hat, was man beim Geocachen alles falsch machen kann, möchte sich vielleicht den Kurzfilm „Geocaching – Sich die Arme dreckig machen.“ von Max Scholz ansehen.

Witzige Satire und sogar ziemlich hochwertig produziert. Wer mag, kann direkt hier reinschauen:

(Gewöhnt euch aber lieber nicht an eingebettete Videos auf dieser Seite. Es ist unangenehm aufwendig, die Einbettung von Vimeo-Videos mit korrekter XHTML-Syntax zu realisieren.)

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Kartographieren für OpenStreetMap

Verfasst am 16. Mai 2010, zur Kaffeezeit.

OpenStreetMap ist ein Projekt, das freie Geo-Daten sammelt, aus denen Weltkarten gerendert werden. Auf diese Weise entsteht umfassendes und detailreiches freies Kartenmaterial und wie im Wiki-Prinzip darf jeder mitarbeiten und Daten hinzufügen oder verändern. Das Material steht anschließend jedem gemäß CC-BY-SA-Lizenz zur Verfügung – Grund genug, Google Maps mal links liegen zu lassen, oder?

Grundlage für OpenStreetMap sind überwiegend GPS-Tracks – also Aufzeichnungen, die man unterwegs mit seinem GPS-Empfänger macht. Das Gerät protokolliert dafür u.a. seine Position auf dem Globus zu verschiedenen Zeitpunkten, woraus sich anschließend etwa Straßenverläufe nachvollziehen lassen.

[Animation] Entstehung eine Landkarte bei OpenStreetMap.org

Animation: Aus GPS-Tracks werden Punkte und Pfade. Aus Punkten und Pfaden wird eine skalierbare Karte. (Zum Starten das Vorschaubild anklicken)

Da ich zum Geocachen naturgemäß einen GPS-Empfänger bei mir habe und einigermaßen viel durch die hiesige Pampa radel, wollte ich mich also mal daran machen, das Spaßige mit dem Nützlichen zu verbinden und ein paar Schleichwege zu protokollieren, die OSM noch nicht kennt (Google Maps übrigens auch nicht).

Man bereitet also seine Hardware fürs Tracking vor und bewegt sich einfach entlang des Weges, den man aufzeichnen will. Denkbar einfach also. Die ungemütlichere Arbeit erfolgt anschließend am heimischen Rechner, nämlich das Ableiten von Straßen, Wegen usw. anhand der Tracks. Das ist nicht sonderlich knifflig, erfordert aber etwas Geduld. Das OSM-Wiki ist dabei eine große Hilfe.

Ich will gar nicht weiter auf die trockene Theorie eingehen, die ist im genannten Wiki bereits gut dokumentiert. Worauf ich hinaus will: Gestern mittag habe ich meinen ersten Track hochgeladen und mit dessen Hilfe zwei beliebte Spazierwege eingetragen. Gestern Abend waren sie bereits in der Hauptkarte von OpenStreetMap für jeden Benutzer zu sehen.

Da ich zum Geocachen selbst gelegentlich auf OpenStreetMap-Material zurückgreife, konnte ich nun dem Projekt ein wenig zurückgeben. Da es sogar ziemlich Spaß macht, werde ich wohl weiter mitarbeiten und finde es fast ein wenig schade, dass meine direkte Umgebung bereits außerordentlich gut bei OpenStreetMap kartographiert ist. ;-)

Weblinks:

  • Wikipedia über OpenStreetMap
  • Direkter Vergleich von OpenStreetMap- und GoogleMaps-Kartenmaterial
    (Tranzparenz-Regler ganz links: Google Maps; Tranzparenz-Regler ganz rechts: OpenStreetMap)

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Geocaching: Das erste Mal

Verfasst am 17. April 2010, mittags.

Geocaching ist eine Art internationale Schnitzeljagd, bei der kleine „Schätze“ versteckt und deren Standpunkte im Internet publiziert werden. Mittels GPS sucht man diese sogenannten „Caches“, die in der Regel ein kleines Logbuch enthalten, in dem sich der Finder verewigen kann. Anschließend „loggt“ man seinen Fund auch noch online. Für weitere Details verweise ich einfach mal auf Wikipedia.

Worauf dieser Beitrag nämlich abzielt ist folgendes: Ich habe heute meine ersten Geocaches gesucht und gefunden!

Als Werkzeuge dienten mir mein Handy (Nokia 6300, die folgenden Fotos sind mit ebendiesem Gerät entstanden), ein günstiger GPS-Empfänger, das J2ME-Programm TrekBuddy, sowie Karten-Material von Google Maps und OpenStreetMap.

Für eine kleinen Radtour in Richtung des Schloss Gottorf in Schleswig wählte ich vier entsprechend gelegene Geocaches bei geocaching.com aus. Von den Nutzungsbedingen her gefällt mir die Seite opencaching.de deutlich besser – dieser Dienst ist für alle Benutzer kostenlos, listet jedoch deutlich weniger Geocaches als das große Vorbild.

Gestartet habe ich mit „Cache mit Aussicht I: Die Schlei“ (GC18TQN), der an einem Rastplatz an der Bundestraße direkt am Ostseefjord Schlei liegt.

Es hat sicher eine Viertelstunde gedauert, bis ich die Kunststoffdose gefunden habe, deren Versteck zusätzlich durch einen ROT13-kodierten Hinweis einigermaßen genau beschrieben war. Gerade als ich mich umdrehte, um etwas enttäuscht zum nächsten Cache weiterzufahren, fiel mir eine Ecke des Behälters auf. Glücklicherweise stehen in der Nähe ein paar Sitzbänke, sodass ich mir den Inhalt in Ruhe ansehen konnte. Neben allerlei Tauschgegenständen fand ich ein prall gefülltes Logbüchlein, in das ich mich sogleich eintrug und ein bisschen darin stöberte.

[Foto] Blick auf die Schlei

Aussicht auf die Schlei beim Ausfüllen des Logbuches

Weiter ging es mit „Microwelle Schleswig: Hinter Schloss Gottorf“ (GC1CQHM), das mich zu einem versteckten Winkel der Schlossinsel brachte. Hier gab es eine Filmdose zu finden, in der sich einige aneinandergetackerte Papierstreifen fanden, die als Log genutzt werden. Hier trägt man Lediglich seinen Namen oder Pseudonym, sowie den Zeitpunkt des Findens ein. Platz für Kommentare gibt es nicht, damit sich stattdessen möglichst viele Geocacher eintragen können.

Eigentlich war jetzt „Bei den Wasserschlangen“ (GC1C5G7) direkt hinter dem Schloss an der Reihe, doch hier tümmelten sich bei dem schönen Wetter zu viele nicht-spielende Menschen („Muggles“ genannt), die den Geocache lieber nicht finden sollen, da dieses dann verschwinden oder beschädigt werden könnte.

Also ging es weiter in den nahegelegenen Wald zu „Peng Peng (Lost place)“ (GC1C78T), der mich zu den Überresten eines Schießstandes führen sollte, der laut Cache-Beschreibung wohl zuletzt im Zweiten Weltkrieg genutzt wurde. Übrig geblieben sind nur Überreste von Mauern und Stahlbeton, stark mit Moos überwuchert.

[Foto] Ruine des alten Schießstandes

Überreste des 2. Schießstandes im Wald hinter Schloss Gottorf

Den Cache konnte ich hier leider nicht finden, zumal viel Vorsicht wegen hervorstehender Stahlteile und Stolpersteinen geboten war. Inzwischen habe ich jedoch „geschummelt“ und mir die genaue Lage des Geocaches auf der Beschreibungsseite angesehen. Wenn ich das nächste mal auf der Ecke bin, werde ich mein Glück neu versuchen. Und ein spannender Ort war es trotzdem, den ich ohne die Koordinaten sicher nie gefunden hätte!

Auf dem Rückweg versuchte ich mein Glück erneut bei den Wasserschlangen und wartete einen mugglefreien Augenblick ab. Auch hier versteckte sich eine Filmdose, in dessen Log-Zettel sich schon viele Geocacher eingetragen haben.

[Foto] Wasserschlangen hinter Schloss Gottorf

Kaskade im Neuwerk-Garten hinter Schloss Gottorf

Vier Geocaches gesucht, drei gefunden – mit der Quote kann ich leben. Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug! :-)

Weblinks:

  • Wikipedia über Geocaching
  • Geocaching.com – internationales Geocaching-Portal, einige Funktionen erfordern einen kostenpflichtigen Premium-Account
  • Opencaching.de – deutschsprachiges Geocaching-Portal, alle funktionen sind kostenlos nutzbar
  • CacheWiki – deutschsprachiges Wiki zum Thema Geocaching

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