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Verfasst am 16. Oktober 2011, abends.
Huch? Kein frischer Content und trotzdem ein Sprung in den Besucherzahlen? Die laut Besucherstatistik ausschlaggebenden Suchbegriffe waren die Klassiker für meinen Blog: Probleme mit Akonadi, Strigi, Kontact usw.
![[Diagramm] Besucherzahlen auf andwil.de/blog](http://www.andwil.de/bilder/53.png)
Vervierfachte Besucherzahlen im Blog – Kubuntu 11.10 ist da.
Doch wie kam’s? Das Release der letzten KDE-Softwarecompilation war doch bereits im Juli. Kurze Recherche: Kubuntu 11.10 ist erschienen. Und offenbar hat man die Problemchen, über die ich im Februar 2010 schrieb immer noch nicht im Griff.
Interessieren würde mich mal, ob die alten Tipps und Workarounds noch funktionieren. Da ich seit einem halben Jahr mit Xfce absolut zufrieden bin, kann ich das selbst leider nicht mehr prüfen.
Nur wenn ich mir das Eyecandy von KDE 4 ansehe, packt mich noch die Lust zum Wechseln – aber eigentlich … nö. :-)
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Verfasst am 10. August 2010, früh abends.
Da ich ja vor kurzem in den erhabenen Zirkel jener geraten bin, die ihren Rechner per USB-Dongle mit Bluetooth-Geräten verbinden (ja, ich bin gerne etwas langsam mit technischen Neuerungen ;-)), stellte sich die Frage, wie ich dies in die Praxis umsetze.
KDE hat eine hauseigene Bluetooth-GUI (kbluetooth), die in vielen Fällen offensichtlich aber eher schlecht als recht läuft, weshalb KDE-Nutzer gezwungenermaßen oft auf das GTK-Pendant Blueman zurückgreifen. Zwar nicht weiter schlimm, aber GTK-Anwendungen in KDE sind nun mal nicht jedermanns Sache.
Abhilfe soll BlueDevil schaffen, der offizielle Nachfolger von kbluetooth. Es befindet sich noch in der Entwicklung und hat es somit nicht mehr in die heute erschienene KDE SC 4.5 geschafft. Man kann sich das Programm jedoch bereits aus dem GIT-Repositorium kompilieren. Arch-Nutzer kommen gewohnt bequem und ohne großen Aufwand übers AUR zum Ziel; kompilierte Pakete für andere Distributionen habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.
Dank BlueDevil kann man bspw. Mobiltelefone auch per Dateimanager durchsuchen und Dateien austauschen.
BlueDevil integriert sich gut in KDE: Es lässt sich über die Systemeinstellungen konfigurieren und ermöglicht Programmen wie Dolphin direkten Zugriff auf Bluetooth-Geräte – Mobiltelefone lassen sich dadurch fast wie USB-Speichersticks behandeln. Der Datenaustausch über Dialoge wie in kbluetooth und blueman ist dabei immer noch möglich.
Das ganze funktioniert bereits überraschend gut – ich habe bisher keine dramatischen Bugs entdeckt und freue mich auf das, was da noch kommt.
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Verfasst am 28. März 2010, mittags.
Na, dran gedacht alle Uhren umzustellen? Mein PC nicht. Im Konfigurationsmenü wollte ich deshalb vorhin die Uhrzeit eine Stunde nach vorn schrauben, als ich die Option „Datum und Uhrzeit automatisch setzen“ fand. Das ist ja noch besser! Haken gesetzt und bestätigt.
Doch dann diese wenigsagende Fehlermeldung:
Es kann keine Verbindung zum Zeitserver hergestellt werden: . [sic]
Was KDE4 hier fehlte, war lediglich das Paket ntp; es enthält die nötigen Werkzeuge, um die System-Uhrzeit per Network Time Protocol zu regulieren. Arch-Nutzer installieren es wie gewohnt mit pacman -Sy ntp. In der Debian-Welt hat das Paket denselben Namen und sollte sich deshalb auf selbe Weise mit apt-get organisieren lassen.
Die Synchronisierung der Systemzeit lässt sich natürlich auch ohne KDE4 einstellen. Hierfür empfehle ich jetzt aber nur, ein Wiki deiner jeweiligen Distribution zu konsultieren.
Hier noch ein wening weiterführende Lektüre:
ntp bitteschön nicht als CronJob einsetzen soll
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Verfasst am 15. März 2010, früh abends.
Taugt mein Webhoster was? Lebt der Apache noch? Was treibt mein Mail-Server?
Diese Fragen können sich KDE-Nutzer bequem beantworten lassen. Das Server Status Widget prüft die Verfügbarkeit beliebiger Server per Ping oder TCP-Connect und gibt entsprechend Auskunft:
![[Bildschirmfoto] Server Status Widget](http://www.andwil.de/bilder/16.jpg)
Das „Server Status Widget“ in Aktion
Das Plasmoid ist naturgemäß ausgezeichnet in KDE integriert und nutzt dessen Benachrichtigungssystem. Es lassen sich also verschiedene Benachrichtigungsarten verwenden, wenn ein Host nicht mehr oder wieder erreichbar ist.
Standardmäßig gibt Knotify eine Meldung über den System-Tray aus. Es lassen sich zusätzlich Tonsignale angeben, ein Log-File führen oder externe Anwendungen starten.
Das Plasmoid gibt es zum Download bei KDE-Look.org. Arch-Nutzer können es direkt mit yaourt -S plasma-server-status-plasmoid installieren.
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Verfasst am 25. Februar 2010, mittags.
… mal wieder!
Nachdem ich Akonadi in KDE SC 4.4 endlich dazu bewegen konnte, wenigstens zu starten, kam kurz darauf neuer Ärger. Das Akonadi-Modul Mail Dispatcher Agent meldete sich jeweils beim Starten von Kontact (bzw. Kmail) zu Wort:
Fehlermeldung des Akonadi Mail Dispatcher Agent:
Kein Zugriff auf den Postausgangs-Ordner (Unbekannter Fehler. (Unknown resource)) möglich.
Eine Google-Suche förderte leider nur wenig Hilfreiches zutage, deshalb musste ich selbst experimentieren. Fündig wurde ich ich im Konfigurations-Ordner von Akonadi, in dem ich den „Mail Dispatcher Agent“ kurzerhand komplett abgestellt habe. Das ist zwar mal wieder die Holzhammer-Methode. Aber Kontact startet jetzt ohne Akonadi-Fehlermeldungen und das Senden und Empfangen von Mails funktioniert auch noch – scheinbar ist also alles in Ordnung. Wer dasselbe Problem hatte wie ich, kann also auch folgendes ausprobieren:
~/.config/akonadi/agent_config_akonadi_maildispatcher_agent in einem Text-Editor öffnen[Agent]
Online=true in [Agent]
Online=falseWie schon gesagt: Wirklich elegant ist diese Methode sicherlich nicht, zumal das komplette KDE-System in den kommenden Versionen immer stärker auf Akonadi aufbauen wird. Bis insbesondere KMail aber gar nicht mehr ohne Akonadi auskommen wird vergeht aber hoffentlich noch so viel Zeit, dass der Dienst bis dahin wirklich ausgereift ist. Wie immer gilt also, dass ich nicht dafür garantiere, dass es in Zukunft keine Komplikationen durch diese Problemlösung diesen Workaround geben wird.
So oder so habe ich das Gefühl, dass bei mir ein neues Benutzerkonto fällig ist, denn Strigi macht auf meinem Schreibtischrechner nach wie vor Ärger und schmiert beim Indizieren regelmäßig kommentarlos ab. So schlimm ist das aber nicht, da ich meine Daten für gewöhnlich so sortiere, dass ich sie auch ohne zusätzliche Programme rasch erreichen kann. Außerdem umfasst mein Strigi-Index momentan eine Größe von knapp 500MB – das finde ich sehr happig für einen Dienst, den ich eigentlich gar nicht benötige.
Nachtrag: Erste Hilfe für viele Akonadi-Pannen findet man in der KDE Userbase.
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Verfasst am 13. Februar 2010, abends.
Beim Starten des Datei-Manager Dolphin (Version 1.4) öffnete sich seit dem Update auf KDE SC 4.4 zusätzlich immer ein zweites Fenster ohne Inhalt:
Wenn man es in den Vordergrund hob oder verschob blieb der Fensterinhalt gleich. Da das Problem bei einem neu angelegten Benutzer-Konto nicht auftrat, wusste ich, dass ich in meinem Heim-Verzeichnis nach dem Problem zu suchen hatte.
Tatsächlich half es, den Konfigurations-Ordner von Dolphin zu löschen, bzw. umzubenennen: mv ~/.kde4/share/apps/dolphin{,~defekt}
Außerdem:
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Verfasst am 13. Februar 2010, abends.
Am 9.2.2010 erschien die KDE Software Compilation 4.4 und rutschte gewohnt pünktlich in die Paketquellen von Arch Linux.
Das Upgrade lief (mit dem Hinweis von der Arch-Seite) gewohnt sauber, ein paar kleine Probleme gab es jedoch nach dem Neustart von KDE:
Die Kontrollleiste wurde falsch dargestellt: Der Systemabschnitt war zu groß für die Leiste. Die gesamte Leiste ließ sich noch weiterhin vergrößern, doch beim Verkleinern behielten die Plasmoids in der Kontrollleiste ihre Übergröße. Bevor ich lange nach der Problemquelle suchte, erstellte ich eine neue Kontrollleiste (über die „Cashew“ in der oberen rechten Bildschirmecke) und trat die alte einfach in die Tonne (Cashew in der Leiste anklicken → weitere Einstellungen → „‚Kontrollleiste‘ entfernen“).
Das yaWP lief nicht mehr. Neukompilieren schuf Abhilfe. Da das Plasmoid im AUR liegt, geht das ratzfatz mit yaourt -S yawp-weather-plasmoid.
Das einzige größere Problem bereitete Akonadi, KDEs Datenverwaltungsdienst, der vor allem für Kontact (also KMail, Akregator, etc.) benötigt wird. Ferner schmierte Strigi regelmäßig ab, nachdem es beim Anlegen des Such-Indexes meine Prozessoren mehrfach an den Rande des Kollapses brachte. ;-)
Kurz nach dem Starten von Kontact poppte der Akonadi-Selbsttest auf und beschwerte sich über die folgenden Punkte:
Das MySQL-Serverprokoll zum Beispiel sah so aus:
Test 4: ERROR --------MySQL server log contains errors. Details: The MySQL server error log file '<a href='/home/andre/.local/share/akonadi/db_data/mysql.err'>/home/andre/.local/share/akonadi/db_data/mysql.err</a>' contains errors.File content of '/home/andre/.local/share/akonadi/db_data/mysql.err': 100213 18:06:50 [Note] Plugin 'FEDERATED' is disabled. 100213 18:06:50 [Note] Plugin 'ndbcluster' is disabled. 100213 18:06:51 InnoDB: Started; log sequence number 0 312442 100213 18:06:51 [Warning] Can't open and lock time zone table: Table 'mysql.time_zone_leap_second' doesn't exist trying to live without them 100213 18:06:51 [ERROR] Can't open and lock privilege tables: Table 'mysql.servers' doesn't exist 100213 18:06:51 [Note] /usr/sbin/mysqld: ready for connections. Version: '5.1.42-log' socket: '/home/andre/.local/share/akonadi/db_misc/mysql.socket' port: 0 Source distribution
Eine Google-Suche führte mich zum Forum von Ubuntuusers.de. Dort stieß ich auf folgenden Lösungsweg, der bei mir prima funktioniert hat:
akonadictl stoprm -r $HOME/.local/share/akonadi Oder (weniger radikal) den Konfigurations-Ordner umbenennen: mv $HOME/.local/share/akonadi{,~alt}akonadictl startmysql_install_db --datadir=$HOME/.local/share/akonadi/db_data/ ausführen. (Falls der Befehl dem System unbekannt ist, sollte pacman -Sy mysql Abhilfe schaffen.)mysql_upgrade --socket=$HOME/.local/share/akonadi/db_misc/mysql.socketakonadictl restart), dann einen Blick ins Protokoll werfen (Strg + F2, „akonadi“ eintippen und „Akonadi-Einrichtung“ auswählen. Dort auf den „Test“-Button klicken.)Bei mir waren damit alle Akonadi-Probleme passé. Schon nervig, aber letztlich doch keine große Nummer. Vielleicht besteht das Problem auch gar nicht, wenn man KDE 4.4 ganz frisch installiert oder mit einem brandneuen Benutzer-Profil startet.
Falls es jemandem hilft, hier mal mein komplettes altes Fehlerprotokoll: Akonadi-Fehlerprotokoll.txt
Ansonsten macht KDE 4.4 einen guten Eindruck. Es läuft stabil und flott, sieht dabei gut aus und hat ein paar neue interessante Funktionen. Einen guten Überblick gibt die weiter oben bereits verlinkte Release-Ankündigung.
Nachtrag 1: Das Problem mit Strigi hat sich leider doch noch nicht in Wohlgefallen aufgelöst – der Indexer stürzt regelmäßig ab. Ich habe den Artikel deshalb leicht editiert und begebe mich nun erneut auf Fehlersuche.
Nachtrag 2: Wer nach Anwendung diesen Maßnahmen die Meldung „Kein Zugriff auf den Postausgangs-Ordner (Unbekannter Fehler. (Unknown resource)) möglich.“ vom Mail Dispatcher Agent kriegt, möge sich diesen Eintrag ansehen.
Außerdem:
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