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Artikel zum Thema nützliches

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Lange Texte erstellen mit LibreOffice u.ä.

Verfasst am 25. Dezember 2011, früh abends.

Mir ist eine nette Kurzanleitung zum Erstellen langer Texte (PDF, 509 kB) mit OpenOffice/LibreOffice über den Weg gelaufen.

Das handliche Dokument gibt Tipps darüber, wie man Komfortfunktionen in den genannten Programmen nutzt, um bequem umfangreiche Dokumente zu verfassen (etwa Seminar-, Studien- oder Diplomarbeiten).

Auszug aus dem Inhalt1:

  • automatische Kapitelnummerierung
  • automatische Bildernummerierung und -beschriftung
  • automatische Inhaltsverzeichnisse, Abbildungsverzeichnisse, Literaturverzeichnisse usw.
  • Formelsatz
  • automatische Fußnoten, Endnoten
  • viele kleine Tipps

Wer noch Fußnoten, Kapitel und Tabellen per Hand nummeriert, sollte sich die Datei also unbedingt mal ansehen. Das Ganze ist gerade mal 22 Seiten lang und reich bebildert – sehr praktisch!

1 geht natürlich auch alles mit LaTeX aber das ist uuuuuunglaublich kompliziert.

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LaTeX to go

Verfasst am 19. November 2011, früh abends.

LyX 2.0 gibt es auch als portable Version. Die Chose belegt auf einem Speicherstick rund 850MB und bringt ein Bündel aus LyX, TeXworks, MikTeX und Aspell mit. Das ganze läuft bei mir sehr stabil und ausreichend performant.

Dumm nur: Mit diesem Download spricht LyX zunächst nur eine unverständliche tote Sprache. Abhilfe schafft man unter Outils → Préférences → Paramètres de Langue → Langue → Langage de l’Interface utrilisateur → Allemand; bestätigen mit Enregistrer.

Wer seine Literatur unterwegs mit BibTeX verwalten möchte, kann hierfür JabRef verwenden. Die Anwendung lässt sich aus dem Browser heraus starten oder für den Offline-Gebrauch als portable .exe herunterladen1. Das setzt natürlich voraus, dass ein JRE auf dem jeweiligen Rechner installiert ist.

Zum synchronisieren und für Backups eignet etwa Wuala, das sich ebenfalls aus dem Browser heraus öffnen lässt – wiederum Java vorausgesetzt.

Mit dieser Software-Kombination habe ich vergangene Woche recht produktiv unter Windows 7 gearbeitet. Alle Anwendungen sind frei und plattformunabhängig, so dass man daheim und auf der Arbeit quasi mit dem selben Workflow arbeiten kann.

[Nachtrag: Wer an der Installation einer LyX-Umgebung unter Windows bislang gescheitert ist2, sollte sich das Software-Paket unbedingt mal ansehen.]

1 Link gefunden bei PortableApps.com.

2 Insbesondere die Installation von MikTex und der deutschen Rechtschreibkorrektur (per Aspell) scheint regelmäßig Probleme zu bereiten.

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Pidgin: Facebook-Icons für Facebook-Kontakte

Verfasst am 23. Oktober 2011, zur Kaffeezeit.

Wie man mit Pidgin in den Facebook-Chat kommt, ist inzwischen bekannt (an dieser Stelle mal keine Diskussion über Für und Wider von Facebook). Leider kann man auf dem ersten Blick in der Buddy-List nicht erkennen, ob es sich bei einem Kontakt nun um einen Facebook- oder einen normalen XMPP-Account handelt; erst die Einblendung beim Mousehover offenbart es eindeutig:

[Bildschirmfoto] Facebook-XMPP-Kontakt

Vorher: Facebook-Kontakt mit „normalem“ XMPP-Icon

Möchte man über heikle Themen sprechen, ist Facebook vielleicht nicht die richtige Plattform. Da ist es von Vorteil, schnell das verwendete Protokoll zu erkennen. Als hilfreich erweist sich hier das freie Plugin pidgin-icon-override.

Damit lässt sich für jedes Pidgin-Konto ein eigenes Protokollbildchen definieren. Nützlich etwa für „geschäftliche“ Konten oder eben für XMPP-Dienste von Gmail, Facebook und anderen Riesen.

Installation und Benutzung

  1. Plugin herunterladen
  2. … und installieren:
    • Linux: die entsprechende .so-Datei in das Pidgin-Plugin-Verzeichnis kopieren. Je nach Installationspfad ist dies z.B. /usr/share/lib/pidgin – hier ist natürlich auf die verwendete Prozessorarchitektur (32/64Bit) zu achten.
    • Windows: icon_override_x.y.dll nach …\Programme\Pidgin\plugins\ kopieren
  3. Das Plugin (Protocol Icon Override) in Pidgin unter WerkzeugePlugins aktivieren
  4. Einstellungen für das Facebook-XMPP-Konto öffnen
    1. Auf den Reiter Erweitert klicken, in Protocol Icon das gewünschte Icon (ohne Dateiendung!) angeben
    2. Zur Auswahl stehen folgende Grafiken:
      • Linux: Alle Grafiken im Verzeichnis /usr/share/pixmaps/pidgin/protocols/16/
      • Windows: Alle Grafiken im Verzeichnis …\Programme\Pidgin\pixmaps\pidgin\protocols\16\
      • In diesem Beispiel lautet die Eingabe einfach „facebook“, siehe Screenshot unten
  5. Einstellungen speichern, fertig!

[Bildschirmfoto] Pidgin-Kontoeinstellungen

Mit installiertem Plugin lässt sich ein benutzerdefiniertes Icon (ohne Dateiendung) angeben

Auf diese Weise lassen sich in Zukunft die Facebook-Accounts schnell von gewöhnlichen Jabber-Accounts unterscheiden. Zugegebenermaßen ein wenig umständlich, aber so ist das bei inoffiziellen Pidgin-Plugins nunmal. Das Ergebnis ist auf jeden Fall in Ordnung:

[Bildschirmfoto] Pidgin mit Plugin: Facebook-Kontakt schnell erkennbar

Nachher: Facebook- und gewöhnliche XMPP-Accounts sind klar unterscheidbar.

Alternativen?

Klar, es geht auch anders. Das umfangreiche Plugin pidgin-facebookchat bietet neben einem fb-Bildchen noch einige weitere Zusatzfunktionen, die über den normalen Chat hinausgehen. Mir persönlich ist das alles aber ein bisschen zu viel, außerdem scheint das Ganze noch ein wenig instabil.

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Druckerfreundliche Running Order fürs Wacken Open Air 2011

Verfasst am 1. August 2011, mittags.

Besser spät als gar nicht: Eine schlanke, druckerfreundliche Running-Order stelle ich unter woa.andwil.de zur Verfügung.

Das wichtigste in Kürze:

  • komplett in Grautönen
  • passt auf eine DIN-A4-Seite
  • Enthält alle Bandauftritte auf Black-, True-, Party- und W.E.T.-Stage
  • Keine Comedians, kein Wrestling, keine Zirkuszelte, keine Mittelaltermärkte

Viel Spaß damit.

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Xfce: Nützliche Shortcuts anlegen

Verfasst am 29. Juli 2011, zur Kaffeezeit.

In Zu meinen KDE-Zeiten war ich es gewohnt, den Shutdown-Dialog per Strg + Alt + Entf zu erreichen – Unter Xfce gibt es diesen Shortcut standardmäßig nicht.

Um ihn nachzurüsten hangelt, man sich ins Einstellungsmenü (Einstellungen → Tastatur → Tastenkürzel für Anwendungen). Dort legt man ein neues Tastenkürzel an, das den Befehl xfce4-session-logout ausführt.

Als Taschenrechner verwendete ich unter KDE SpeedCrunch – eine übersichtliche Qt-Applikation. Unter Xfce bin ich momentan mit der kleinen GTK-Anwendung GCalctool sehr zufrieden. Diese lässt sich im oben genannten Optionsdialog natürlich auch einer Tastenkombination zuweisen.

Weitere Shortcuts, die ich in allen Xfce-Installationen anlege, sammle ich einem gesonderten Artikel in der Linux-Rubrik.

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„Gadgets“ Made in China

Verfasst am 19. Mai 2011, zur Kaffeezeit.

Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass insbesondere viele Geocaching-Weblogs zu Werbeschleudern verkommen – das Geschäft mit Trigami-Reviews läuft wohl nach wie vor ganz gut.

Ganz uneigennützig will ich daher mal für die Seite China-Gadgets.de werben, die vom selben ehemaligen Schulkollegen betrieben wird, wie FireFind.

Hier werden regelmäßig Produkte vorgestellt, die meist aus China stammen und mehr oder weniger nützlich oder zumindest unterhaltsam sind. Zu erwerben sind diese dann bei Ebay und innerhalb einiger Tage oder Wochen kommt die Ware aus Fernost dann per Post.

Ich hab mir einigen Klimmbimm bestellt, den ich über besagte Internetseite gefunden habe und nach und nach trudeln hier die Päckchen und Briefumschläge mittlerweile ein. Der jeweils geringe Warenwert sorgt dafür, dass der Zoll nicht die Hand aufhält und dank Paypal oder Kreditkarte ist die Bezahlung auch völlig problemlos.

Insbesondere fürs Geocaching hab ich schon einige nette Trade-Items gefunden, die sicher eine Ecke netter sind, als der übliche Ü-Ei-Krempel und trotzdem kaum mehr als ein Appel und ’n Ei kosten. Stöbern lohnt sich!

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Online-Formelsammlung Hydraulik

Verfasst am 19. Mai 2011, zur Kaffeezeit.

Eine hübsche Formelsammlung für Fluidtechnik mit komfortabler Berechnungsfunktion findet man unter hydraulik.empass.biz.

Der Clou ist die einfache Bedienung: Alle bekannten Werte eingeben, der gesuchte Wert ergibt sich dann von allein – ohne Gleichungen händisch umstellen zu müssen. Einheiten lassen sich per Dropdown wählen, so dass man auch hier nicht ins Schleudern kommen kann.

Zur Ergebniskontrolle und zum Herumprobieren sicher ein ganz nützliches Werkzeug, das bei mir in letzter Zeit häufiger mal im Hintergrund läuft.

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Instrumente stimmen unter Linux

Verfasst am 31. März 2011, mittags.

Seit einigen Wochen bin ich mich mal wieder dabei, ein bisschen Gitarre zu üben. Fürs Stimmen des Instruments muss noch der Rechner herhalten, so lange mein Gehör dafür nicht taugt.

Ich verwende hierfür das kleine Programm Lingot (LINGOT Is Not a Guitar-Only Tuner), das eine übersichtliche Gtk-Oberfläche anbietet, die einem beim Stimmen sämtlicher Instrumente hilfreich ist.

[Bildschirmfoto] Ausgabe von Lingot beim Stimmen meiner Gitarre

Lingot bietet eine übersichtliche GUI und ist einfach zu konfigurieren.

Lingot ist frei unter den Bedinungen der GPL und in den Repositorien vieler Distributionen erhältlich. Für Arch gibt es ein Paket im AUR.

Probleme

PulseAudio: Cannot open audio device plughw:0

Ich wurde beim ersten Start mit den Worten

Cannot open audio device plughw:0. Das Gerät oder die Ressource ist belegt.

begrüßt. Wer (wie ich) PulseAudio auf seinem System verwendet, schafft Abhilfe, indem er unter EditEinstellungen das Audio Device auf default ändert. Damit funktioniert auch mein USB-Mikrophon.

Rauschen unterdrücken

Wenn der Zeiger bereits bei völliger Stille permanent ausschlägt, ist der Rausch-Schwellwert zu gering gewählt. Unter EditEinstellungenAdjustments lässt sich dieser dann auf ein höheres Niveau schieben.

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Seitenänderungen im Blick behalten

Verfasst am 21. März 2011, zur Kaffeezeit.

Meine Fachhochschule veröffentlicht Notenlisten nach den Prüfungen nur online – natürlich ohne einen Newsfeed dazu anzubieten. Um es mir nun zu ersparen, alle x Minuten auf der Seite nach Änderungen zu suchen, habe ich mich nach einer Alternative umgesehen.

Dabei stieß ich auf die Firefox-Erweiterung Update Scanner, die genau dies automatisiert erledigt.

Man kann einzelne Seiten hinzufügen und jeweils definieren, wie häufig nach Änderungen gesucht werden soll und wie umfangreich diese sein müssen, damit die Erweiterung automatisch Alarm schlägt.

[Bildschirmfoto] Update-Watcher-Einstellungsdialog und hervorgehobene Seitenänderungen

Beispielhafte Einstellungen und hervorgehobene Seitenänderungen

Damit ist der Update-Watcher eine nützliche Erweiterungen für alle Seiten, die keine RSS- oder Atom-Feeds anbieten. Insbesondere beim Abwarten von Prüfungsergebnissen schont er mittlerweile erheblich meine Nerven, da man nicht mehr befürchten muss, eine neue Notenliste zu verpassen. ;-)

Das Addon liegt unter Mozilla Public Licence vor. Ob es Alternativen für andere Browser gibt, habe ich nicht geprüft.

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Geocaches verwalten mit OpenCacheManager

Verfasst am 2. März 2011, mittags.

Geocacher mit Windows-Rechnern verwalten ihre Homezone gern mit GSAK, einem mächtigen Closed-Source-Programm. Der Linux-Welt fehlte bislang ein solches Werkzeug, doch mit dem OpenCacheManager soll sich dies ändern. Das Programm ist frei (Apache-Lizenz 2.0), quelloffen, kostenlos und basiert auf dem GTK+. Klingt doch super so weit?

Es lassen sich Wegpunkte im .loc- und .gpx-Format importieren (auch .zip-komprimiert) und auf einer Karte darstellen. Seit Version 0.23.6 wird dafür OpenLayers verwendet, so dass sich leicht verschiedene OpenStreetMap-, aber auch bspw. Google-Karten einbinden lassen.

[Bildschirmfoto] OpenCacheManager 0.23.6 mit OpenStreetMap und Geocache-Info

OpenCacheManager 0.23.6 mit „deutschem“ OpenStreetMap-Stil und geöffneter Geocache-Kurzbeschreibung

Damit eignet sich OCM besonders für Geocaching.com-Premium-Nutzer, die mit PocketQueries bequem eine große Menge an Cache-Daten einlesen können. Doch auch für Geocacher ohne Premium-Konto mag das Programm interessant sein, da man z.B. seine „Ratehaken“ nett verwalten kann: Gelöste Mysteries lassen sich mit Final-Koordinaten versehen, die auf der Karte angezeigt und gespeichert werden, um sie „bei Gelegenheit“ vor Ort zu loggen.

Ein Export aller Wegpunkte aufs GPS-Gerät ist ebenfalls möglich (GPSBabel erledigt das im Hintergrund).

Natürlich ist es bis zum Funktionsumfang von GSAK noch weiter Weg und insbesondere Statistik-Funktionen sind noch gar nicht implementiert. Das Projekt ist jedoch noch jung und entwickelt sich momentan sehr schnell; Schrottie hält einem da gut auf dem Laufenden.

Ich benutze den OpenCacheManager jetzt ein seit paar Wochen und finde ihn bereits sehr bequem und gut nutzbar. Wie’s mit einer Windows-Version des Programms aussieht, konnte ich jetzt nicht herausfinden. Theoretisch sollte das aber möglich sein, da OCM in C# geschrieben ist und GTK auch unter Windows läuft. [Nachtrag: vgl. Schrotties Kommentar ]

Für Ubuntu gibt es fertige .deb-Pakete auf SourceForge, Arch-Nutzer können aufs AUR zurückgreifen.

Allen Open-Source-interessierten Geocachern kann ich das Tool nur empfehlen. Man darf wohl gespannt sein, was das Programm bis zur Version 1.0 noch alles lernen wird.

Weblinks:

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Email-Adressen per CSS vor Spam schützen

Verfasst am 15. September 2010, mittags.

Wer seine E-Mail-Adresse öffentlich ins Internet setzt, muss nicht lange auf ersten Werbemüll im Postfach warten. Manchmal ist man jedoch gezwungen, es trotzdem zu tun.

Ein simples, aber recht effektives Mittel ist es dann, die Adresse zu verfremden: meinname{bei}andwil{punkt}de dürfte bereits von den meisten Adress-Crawlern nicht mehr als Email-Adresse erkannt werden.

Weil’s doof aussieht, kann man {bei} und {punkt} per CSS durch ihre normalen Zeichen ersetzen. Dies wird dann nur im Browser gerendert; Bots kriegen lediglich die verfremdete Adresse zu Gesicht.

Hier der HTML-Schnipsel:

<span class="email">meinname<span class="at">{bei}</span><span class="domain">andwil</span><span class="dot">{punkt}</span>de</span>

Sieht etwas wuchtig aus, ist aber keine große Sache. Hinzu kommt dann CSS:

.email .at, .email .dot {
  display: none}

.email .domain:before {
  content: "@"}

.email .domain:after {
  content: "."}

Damit werden {bei} und {punkt} ausgeblendet; vor und hinter den Domain-Abschnitt (hier: „andwil“) werden @ und Punkt gesetzt.

Zur Verdeutlichung habe ich mal eine kleine Demo-Seite gebaut. Dort dürfte man erkennen, wie simpel das Ganze ist.

Kleines Problem: Der InternetExplorer unterstützt erst seit Version 8 die Pseudo-Elemente :before und :after. Per Conditional Comments sorgen wir dafür, dass {bei} und {punkt} einfach normal dargestellt werden:

<!--[if lt IE 8]>
  <style type="text/css">
    .at, .dot { display: inline }
  </style>
<![endif]-->

Kryptische Email-Adressen findet man überall im Netz, deshalb dürfte der Workaround kein Problem darstellen.

Der einzige Nachteil, der mir neben der <span>-Suppe bisher aufgefallen ist: Bei Copy&Paste werden {bei} und {punkt} in die Zwischenablage übernommen. Das kann möglicherweise für Verwirrungen sorgen.

Wem diese Anleitung nicht präzise genug ist, mag vielleicht einfach einen Blick in den Quellcode der genannten Demo-Seite werfen.

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OpenStreetBugs – Mal schnell was Gutes tun

Verfasst am 5. September 2010, abends.

Die Mitarbeit an OpenStreetMap ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach: Man benötigt idealerweise ein Gerät, um GPS-Tracks aufzuzeichnen und selbst dann ist es nicht immer einfach, die erfassten Daten korrekt in die Karte einzutragen. Letztlich liest man anfangs meist mehr im OSM-Wiki, anstatt effektiv Kartenmaterial zu erzeugen.

Wer spontan und unkompliziert die Qualität der OpenStreetMap verbessern will, kann das aber auch mit OpenStreetBugs tun. Schau dir einfach die Karte an und markiere fehlerhafte Stellen. Am besten legst du mit dem Ort los, an dem du dich am besten auskennst:

  • Ist eine Einbahnstraße nicht als solche markiert?
  • Kennst du den Namen einer Straße, die noch namenlos in der Karte verzeichnet ist?
  • Hat sich ein Tippfehler in die Karte eingeschlichen?
  • Fehlt ein wichtiger Straßenzug?
  • Gibt es bereits einen markierten Bug, zu dessen Beseitigung du mit deinem lokalen Wissen beitragen kannst?

Und so weiter und so fort … Mit deinen Hinweisen können erfahrenere Mapper dann entsprechende Änderungen vornehmen. Einzige wichtige Spielregel: Nicht von anderen Karten abschreiben! Auf diese Weise kannst du schnell und ohne großen Lernaufwand helfen, die freie Weltkarte zu verbessern. Probier’s ruhig mal aus! Vielleicht macht es sogar ein wenig Spaß. ;-)

Weblinks:

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Schnäppchen als Erster abräumen

Verfasst am 10. August 2010, früh abends.

Ganz ungeniert möchte ich mal für ein Schnäppchenportal werben empfehlen: Es handelt sich um FireFind.de, ein Feed-Aggregator speziell für Schnäppchen-Seiten.

Gesammelt werden Feeds verscheidener Blogs, die sich aufs Auffinden von Sonderangeboten, Preisfehlern, sympathischen Zeitschriftenabonnements etc. spezialisiert haben. Diese werden dann auf der Homepage gebündelt und zusätzlich wiederum auch als Feed oder Gezwitscher angeboten.

Warum nun dieser Artikel? Zunächst finde ich Firefind sehr nützlich, zum anderen habe ich mir über diese Seite vor kurzem einen Bluetooth-USB-Dongle1 für angenehme 1,28€ (inkl. Porto aus China) geangelt. Das ist für mich Grund genug, hier ein paar lobende Worte einzumeißeln – eine Prämie o.ä. bekomme ich dafür übrigens nicht.

Zuletzt wäre da noch der Umstand, dass ich den Seitenbetreiber eine Weile kenne und mit ihm mein Abitur geschustert habe. Damit sollten alle Zweifel aus dem Weg geräumt sein!? ;-)

Schaut mal rein, es kann sich durchaus lohnen!

1 Funktioniert prächtig unter Linux (mit BlueDevil)!

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Eselsbrücken

Verfasst am 29. Juni 2010, früh morgens.

Ich habe mich gestern gut über diese Eselsbrücke amüsiert:

Ist das Mädchen brav,
bleibt der Bauch konkav.
Hat das Mädchen Sex,
wird der Bauch konvex.

Vermutlich older than teh internets, aber ein wenig begeistert bin ich trotzdem von dieser simplen Merkhilfe. ;-)

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Höhenprofile grafisch darstellen

Verfasst am 7. Juni 2010, früh abends.

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass ich GPS zum Geocachen und zum Kartographieren benutze. Für letzteres habe ich mir angewöhnt, auf Fahradtouren das Tracking zu aktivieren. Das heißt, dass alle x Sekunden Wegpunkt gespeichert wird, aus dem man hinterher am Rechner die gefahrene Route, Geschwindigkeiten und einiges mehr ablesen kann.

Mit dem Java-Programm Prune (veröffentlicht unter GPL) habe ich die aufgezeichneten Tracks bislang immer ein bisschen korrigiert, bevor ich sie auf die Server von OpenStreetMap lade (z.B. arg danebenliegende Wegpunkte entfernt, die vor allem unmittelbar nach dem Einschalten des GPS-Empfängers entstehen; außerdem entferne ich den Abschnitt, der direkt zu meiner Haustür weist).

Eine hübsche Funktion des Programmes ist mir aber bis vor kurzem noch gar nicht aufgefallen: Unter „Ansicht“ → „Diagramme“ kann man u.a. hübsche grafische Höhenprofile erstellen.

[Diagramm] Grafisches Höhenprofil

Mit „Prune“ aus einem selbst aufgezeichneten GPS-Track erstelltes grafisches Höhenprofil.

Diese können direkt am Bildschirm betrachtet oder im SVG-Format gespeichert werden (Beispiel). So kann man sich nach dem Ausflug ansehen, was man vorher geleistet hat und sich ggf. selbst auf die Schulter klopfen. Möglich ist auch, sich Geschwindigkeitsprofile oder die zurückgelegte Wegstrecke über der Zeit anzeigen zu lassen.

Meine Hand würde ich diesem Fall allerdings nicht für die Richtigkeit aller Höhen-Werte des obigen Beispiels ins Feuer legen: Über 200 Meter über Normal-Null war ich sicher nicht unterwegs – schon gar nicht hier in Schleswig-Holstein. ;-) Zumindest im Groben kommen die Werte aber hin.

Bedingung für das erstellen der Diagramme mit Prune: Gnuplot muss installiert sein (Linux-User installieren einfach das gleichnamige Paket).

[Bildschirmfoto] Prune im Einsatz

„Prune“ mit geladenem GPS-Track (blau) und zugehörigem OpenStreetMap-Ausschnitt. Fenster im Vordergrund: Höhenprofil des Tracks

Arch-Nutzer können Prune übrigens aus dem AUR installieren, gnuplot befindet sich in extra. Bedingung für die Benutzung von Prune ist ein installiertes Java Runtime Environment.

Nachtrag (09.09.2010): Wer sich die totale Kontrolle und mehr Variationsmöglichkeiten wünscht, möchte vielleicht mit OpenOffice.org oder Excel Diagramme ganz nach Belieben erstellen. Hierfür habe ich eine ausführliche Anleitung verfasst.

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Kartographieren für OpenStreetMap

Verfasst am 16. Mai 2010, zur Kaffeezeit.

OpenStreetMap ist ein Projekt, das freie Geo-Daten sammelt, aus denen Weltkarten gerendert werden. Auf diese Weise entsteht umfassendes und detailreiches freies Kartenmaterial und wie im Wiki-Prinzip darf jeder mitarbeiten und Daten hinzufügen oder verändern. Das Material steht anschließend jedem gemäß CC-BY-SA-Lizenz zur Verfügung – Grund genug, Google Maps mal links liegen zu lassen, oder?

Grundlage für OpenStreetMap sind überwiegend GPS-Tracks – also Aufzeichnungen, die man unterwegs mit seinem GPS-Empfänger macht. Das Gerät protokolliert dafür u.a. seine Position auf dem Globus zu verschiedenen Zeitpunkten, woraus sich anschließend etwa Straßenverläufe nachvollziehen lassen.

[Animation] Entstehung eine Landkarte bei OpenStreetMap.org

Animation: Aus GPS-Tracks werden Punkte und Pfade. Aus Punkten und Pfaden wird eine skalierbare Karte. (Zum Starten das Vorschaubild anklicken)

Da ich zum Geocachen naturgemäß einen GPS-Empfänger bei mir habe und einigermaßen viel durch die hiesige Pampa radel, wollte ich mich also mal daran machen, das Spaßige mit dem Nützlichen zu verbinden und ein paar Schleichwege zu protokollieren, die OSM noch nicht kennt (Google Maps übrigens auch nicht).

Man bereitet also seine Hardware fürs Tracking vor und bewegt sich einfach entlang des Weges, den man aufzeichnen will. Denkbar einfach also. Die ungemütlichere Arbeit erfolgt anschließend am heimischen Rechner, nämlich das Ableiten von Straßen, Wegen usw. anhand der Tracks. Das ist nicht sonderlich knifflig, erfordert aber etwas Geduld. Das OSM-Wiki ist dabei eine große Hilfe.

Ich will gar nicht weiter auf die trockene Theorie eingehen, die ist im genannten Wiki bereits gut dokumentiert. Worauf ich hinaus will: Gestern mittag habe ich meinen ersten Track hochgeladen und mit dessen Hilfe zwei beliebte Spazierwege eingetragen. Gestern Abend waren sie bereits in der Hauptkarte von OpenStreetMap für jeden Benutzer zu sehen.

Da ich zum Geocachen selbst gelegentlich auf OpenStreetMap-Material zurückgreife, konnte ich nun dem Projekt ein wenig zurückgeben. Da es sogar ziemlich Spaß macht, werde ich wohl weiter mitarbeiten und finde es fast ein wenig schade, dass meine direkte Umgebung bereits außerordentlich gut bei OpenStreetMap kartographiert ist. ;-)

Weblinks:

  • Wikipedia über OpenStreetMap
  • Direkter Vergleich von OpenStreetMap- und GoogleMaps-Kartenmaterial
    (Tranzparenz-Regler ganz links: Google Maps; Tranzparenz-Regler ganz rechts: OpenStreetMap)

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Noch ein Wiki zum Mitnehmen

Verfasst am 4. Mai 2010, mittags.

Anfang des Jahres stellte ich eine Lösung vor, um ein Wiki für Unterwegs zu realisieren. Dafür wurde ein Webserver und eine Wiki-Software auf einen USB-Stick kopiert. Nach dem Starten des Servers konnte dann nach Belieben im Wiki gestöbert und geschrieben werden.

Ein wenig eleganter für kleinere Zwecke kann die Verwendung von TiddlyWiki sein. Hierbei handelt es sich um ein einzelnes HTML-Dokument, an dem man Änderungen vornehmen und diese speichern kann. Realisiert wird dies allein durch JavaScript, was zur Folge hat, dass man keinen Server-Ballast benötigt und die ganze Kiste praktisch plattformunabhängig ist. Benötigt wird lediglich ein zeitgemäßer Webbrowser.

Ich empfand TiddlyWiki bislang immer als etwas friemelig und unangenehm in der Bedienung, andernfalls hätte ich schon vorher darüber berichtet. Kürzlich erzählte mir jedoch ein ehemaliger Schulkollege, dass er es (nach einer gewissen Einarbeitungszeit) nun sehr effektiv als persönliche Notizen-Sammlung einsetzt. Da nicht jeder umfangreiche Datenmengen und multimediale Inhalte in seinem Wiki-to-go unterbringen möchte, soll dieses Projekt hier nun doch nicht mehr unerwähnt bleiben.

Veröffentlich ist TiddlyWiki unter BSD-Lizenz.

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