ls -a /home/andwil
(Komplettes Archiv)
Ab und an schreibe ich als @sumpfsuppe bei Twitter und Identi.ca.
(Zeige alle Links)
Gezeigt werden nur Blog-Artikel, die mit dem Schlagwort opencaching versehen sind. Wenn du alle Blog-Artikel lesen möchtest, wechsle direkt in die Sektion Blog.
Verfasst am 2. März 2011, mittags.
Geocacher mit Windows-Rechnern verwalten ihre Homezone gern mit GSAK, einem mächtigen Closed-Source-Programm. Der Linux-Welt fehlte bislang ein solches Werkzeug, doch mit dem OpenCacheManager soll sich dies ändern. Das Programm ist frei (Apache-Lizenz 2.0), quelloffen, kostenlos und basiert auf dem GTK+. Klingt doch super so weit?
Es lassen sich Wegpunkte im .loc- und .gpx-Format importieren (auch .zip-komprimiert) und auf einer Karte darstellen. Seit Version 0.23.6 wird dafür OpenLayers verwendet, so dass sich leicht verschiedene OpenStreetMap-, aber auch bspw. Google-Karten einbinden lassen.
Damit eignet sich OCM besonders für Geocaching.com-Premium-Nutzer, die mit PocketQueries bequem eine große Menge an Cache-Daten einlesen können. Doch auch für Geocacher ohne Premium-Konto mag das Programm interessant sein, da man z.B. seine „Ratehaken“ nett verwalten kann: Gelöste Mysteries lassen sich mit Final-Koordinaten versehen, die auf der Karte angezeigt und gespeichert werden, um sie „bei Gelegenheit“ vor Ort zu loggen.
Ein Export aller Wegpunkte aufs GPS-Gerät ist ebenfalls möglich (GPSBabel erledigt das im Hintergrund).
Natürlich ist es bis zum Funktionsumfang von GSAK noch weiter Weg und insbesondere Statistik-Funktionen sind noch gar nicht implementiert. Das Projekt ist jedoch noch jung und entwickelt sich momentan sehr schnell; Schrottie hält einem da gut auf dem Laufenden.
Ich benutze den OpenCacheManager jetzt ein seit paar Wochen und finde ihn bereits sehr bequem und gut nutzbar. Wie’s mit einer Windows-Version des Programms aussieht, konnte ich jetzt nicht herausfinden. Theoretisch sollte das aber möglich sein, da OCM in C# geschrieben ist und GTK auch unter Windows läuft. [Nachtrag: vgl. Schrotties Kommentar ]
Für Ubuntu gibt es fertige .deb-Pakete auf SourceForge, Arch-Nutzer können aufs AUR zurückgreifen.
Allen Open-Source-interessierten Geocachern kann ich das Tool nur empfehlen. Man darf wohl gespannt sein, was das Programm bis zur Version 1.0 noch alles lernen wird.
Weblinks:
Außerdem: Kommentare [2] | weitersagen
Verfasst am 21. November 2010, mittags.
Geocaching.com hat leider so seine Probleme mit mehrsprachigen Cache-Listings. Entweder setzt man die Übersetzung direkt in die Beschreibung (was einheimische Cacher oft nervt, weil das Listing unnötig lang wird) oder man verlinkt auf ein übersetztes Listing, das man auf dem eigenen Webspace hortet. Dies wiederum hat für Geocacher aus dem Ausland den Nachteil, dass sie sich das Listing nicht als übersetzte GPX-Datei direkt aufs GPS-Gerät laden können.
Mit dem PCWize GPX Generator habe ich nun per Hand eine komplett übersetzte GPX erstellt, ebenfalls auf meinen Webspace geladen und im übersetzten Listing verlinkt.
Das Ergebnis sieht ganz gut aus und funktioniert augenscheinlich auch. Lediglich TrekBuddy auf meinem Handy wollte die Datei nicht auslesen. Fürs Erste sollte das aber verkraftbar sein; Garmin-Geräte jedenfalls machen wohl keinen Ärger.
Ich weiß übrigens nicht, was Groundspeak, die Firma hinter geocaching.com, von dieser Praxis hält. Aber wenn die schon von sich aus keinen entsprechenden Service anbieten, sollten die sich besser nicht beklagen. ;-)
Elegant ist die Übersetzungsproblematik übrigens bei Opencaching.de gelöst: Dort tippt man einfach für jede gewünschte Sprache eine Beschreibung ein und der geneigte Cacher kann dann zwischen den verfügbaren Übersetzungen wählen. Schöne Sache!
Außerdem:
kommentieren |
weitersagen