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Artikel zum Thema openstreetmap

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OpenStreetMap: Änderungen im Blick behalten

Verfasst am 30. November 2011, zur Kaffeezeit.

Vielen Mappern bei OpenStreetMap ist daran gelegen, zu sehen, was sich wann und wie in ihrer „Homezone“ auf der Karte verändert. Sei es nun, um ein Auge auf Anfängerfehler zu haben oder weil man sehnsüchtig auf Daten in bestimmten Gegenden wartet – oder einfach aus Neugier.

Bislang nutzte ich die OSM-Chronik (Beispiel nördliches Schleswig-Holstein), um Änderungen in einem gewissen Bereich zu beobachten. Das hat jedoch den Nachteil, dass oftmals Changesets angegeben werden, die gar keine Änderungen im „Zielgebiet“ enthalten.

Auf Talk-de wurde genau dies angesprochen und es wurden ein paar interessante Links genannt.

Da wäre z.B. die ITO Map, die per zuschaltbaren Layers die Änderungen der letzten sieben oder 90 Tage hervorheben kann.

Wenn man sich auf der Seite registriert, steht einem auch ein Feed zur Verfügung. Dazu muss man im ITO OSM Mapper eine BBox für den Zielbereich anlegen und kann dann einen Feed abonnieren. Wer sich nicht spontan registrieren möchte, kann sich auf der Mailingliste entsprechende Screenshots ansehen.

Ohne Registrierung, aber nur für kleine Bereiche, kann man die OWL Viewer Map verwenden. Mit dem Link unten links kann man eine Bbox aufspannen und erhält dann einen RSS-Feed über alle Änderungen in diesem Gebiet.

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Bing-Satellitenbilder für OpenStreetMap

Verfasst am 3. Dezember 2010, zur Kaffeezeit.

Microsoft untersucht für seine Suchmaschine derzeit die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit OSM. So wurde bereits eine OSM-Ebene in die Bing-Weltkarte integriert – die man ohne Silverlight-Addon jedoch nicht betrachten kann.

Eine andere Sache – und die finde ich wirklich schön – hat sich aber gestern herausgestellt: Microsoft stellt OpenStreetMap seine Satelliten-Aufnahmen zur Verfügung.

Yahoo unterstützt OSM bereits seit Längerem auf die selbe Weise, doch existieren hochauflösende Satellitenfotos von bislang nur von größeren Städten (jedenfalls in Deutschland). Bing dagegen hat auch in ländlichen Gegenden eine sehr gute Abdeckung.

Seit Donnerstag habe ich nun schon einige Stunden ins Abzeichnen von Gebäudeumrissen, Wäldern, Gewässern, ungenauen Wegverläufen usw. investiert (JOSM kann das seit Version 3688 mit dem SlippyMap-Plugin).

Für meine Wohnregion ist mir dabei bisher Folgendes aufgefallen:

  • Das Bildmaterial stammt wohl aus 2007
  • [Nachtrag: Die Bilder sind (in meiner Gegend) von 2005, wie man mit diesem Tool herausfinden kann.]
  • Bei Zoom-Level 17 ist Schluss; jedes einzelne Häuschen wie in anderen Städten abzuzeichnen wird damit schwierig.
  • Eingetragene OSM-Daten passen gut zu den Satelliten-Aufnahmen; es gibt hier keine nennenswerten Verschiebungen.
  • Zuvor nur geschätzte und grob interpolierte Karteninhalte sind häufig überraschend genau gewesen.
  • Das Mappen mit dem neuen Material ist spannend und bringt viel Spaß!

Für die Gegend hier stellt das Bing-Material die Chance für einen kleinen Quantensprung dar; zwar sind Straßen und Wege hier bereits sehr vollständig erfasst, doch viele Landmarken lassen sich jetzt viel einfacher in die Karte eintragen.

Ich bin gespannt, wie fleißig die OSM-Gemeinde in den kommenden Wochen und Monaten sein wird!

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OSM-Flyer

Verfasst am 17. September 2010, früh abends.

Seit einiger Zeit lassen sich OpenStreetMap-Flyer kostenlos bestellen. Diese kann man auf Veranstaltungen verteilen oder – für mich der realistischere Fall – beim Mappen einfach in der Tasche haben, um Fragen interessierter (oder beunruhigter) Mitbürger zu beantworten.

Vor drei Tagen bestellt, kam heute mein ZehnerElferpack der DIN-A7-Handzettel hier an. Witziges Detail: Das Kuvert ist nicht aus herkömmlichen Papier (na gut, letztlich wohl doch), sondern besteht aus einer ausgedienten Landkarte. „Direktrecycling“ nennt der Hersteller das. So oder so: Sinnvolle Sache und in diesem Kontext sehr treffend! :-)

[Foto] OSM-Flyer im „direktrecycleten“ Kuvert

Das Papier des Briefumschlages war in seinem vorigen Leben eine Landkarte.

So sieht der Flyer im ausgeklappten Zustand übrigens aus. Ich bin gespannt, in welchem Umfang ich sie benutzen werde – bislang wurde ich bei meinen Mapping-Touren nicht angesprochen, sondern höchstens mal interessiert bis kritisch beäugt. Für den letzteren Fall ist der Flyer sicher ganz hilfreich.

Interessant außerdem: Sofern man sich nicht in allzu verrückter Lage befindet, lässt sich OSM prima als Alibi verwenden, wenn man beim Geocachen von einem Muggle ertappt wurde. Da praktisch jeder Geocaching-Ausflug für mich gleichzeitig auch immer ein Mapping-Ausflug ist, ist das nicht mal gelogen. ;-)

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OpenStreetBugs – Mal schnell was Gutes tun

Verfasst am 5. September 2010, abends.

Die Mitarbeit an OpenStreetMap ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach: Man benötigt idealerweise ein Gerät, um GPS-Tracks aufzuzeichnen und selbst dann ist es nicht immer einfach, die erfassten Daten korrekt in die Karte einzutragen. Letztlich liest man anfangs meist mehr im OSM-Wiki, anstatt effektiv Kartenmaterial zu erzeugen.

Wer spontan und unkompliziert die Qualität der OpenStreetMap verbessern will, kann das aber auch mit OpenStreetBugs tun. Schau dir einfach die Karte an und markiere fehlerhafte Stellen. Am besten legst du mit dem Ort los, an dem du dich am besten auskennst:

  • Ist eine Einbahnstraße nicht als solche markiert?
  • Kennst du den Namen einer Straße, die noch namenlos in der Karte verzeichnet ist?
  • Hat sich ein Tippfehler in die Karte eingeschlichen?
  • Fehlt ein wichtiger Straßenzug?
  • Gibt es bereits einen markierten Bug, zu dessen Beseitigung du mit deinem lokalen Wissen beitragen kannst?

Und so weiter und so fort … Mit deinen Hinweisen können erfahrenere Mapper dann entsprechende Änderungen vornehmen. Einzige wichtige Spielregel: Nicht von anderen Karten abschreiben! Auf diese Weise kannst du schnell und ohne großen Lernaufwand helfen, die freie Weltkarte zu verbessern. Probier’s ruhig mal aus! Vielleicht macht es sogar ein wenig Spaß. ;-)

Weblinks:

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In eigener Sache: Neue Sektion „Geocaching“

Verfasst am 20. August 2010, nachmittags.

Ich habe meiner Seite eine neue (Unter-)Sektion verpasst: Geocaching als Teil der Krimskrams-Ecke Gemischtes.

Grund dafür war ein Artikel, der mir zu länglich fürs Blog ist: „Das Duell: Garmin vs. Handy“ vergleicht das Garmin Vista HCx mit der Kombination Handy / Bluetooth-GPS-Empfänger und prüft, wie die Preis-/Leistungsverhältnisse eigentlich aussehen. Das dürfte vor allem diejenigen interessieren, die selbst mal geocachen oder OpenStreetMap mit aufgezeichneten Geodaten füttern wollen und noch nicht ganz wissen, wie sie ihr Budget nutzen sollen.

Ich hoffe, die neue Sektion wird sich schneller mit passenden Artikeln füllen, als die anderen. Im Blog werde ich trotzdem noch nach Lust und Laune kleinere Artikel übers Geocaching veröffentlichen.

Im übrigen arbeite ich gerade an meinem „First to Hide“, also meinem ersten eigenhändig versteckten Geocache. Schade, dass es der Sache wenig dienlich ist, wenn ich hier bereits Details verrate. Vielleicht werde ich trotzdem demnächst ein paar Gedanken dazu notieren.

Achja: Ich habe am Seitendesign ein paar optische Veränderungen vorgenommen, die vor allem Darstellungsfehler im InternetExpolorer 8 ausbügeln (Dank für den Hinweis an Kristian!). Ich würd mich freuen, weiterhin von euch über Fehler informiert zu werden. :-)

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Höhenprofile grafisch darstellen

Verfasst am 7. Juni 2010, früh abends.

Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass ich GPS zum Geocachen und zum Kartographieren benutze. Für letzteres habe ich mir angewöhnt, auf Fahradtouren das Tracking zu aktivieren. Das heißt, dass alle x Sekunden Wegpunkt gespeichert wird, aus dem man hinterher am Rechner die gefahrene Route, Geschwindigkeiten und einiges mehr ablesen kann.

Mit dem Java-Programm Prune (veröffentlicht unter GPL) habe ich die aufgezeichneten Tracks bislang immer ein bisschen korrigiert, bevor ich sie auf die Server von OpenStreetMap lade (z.B. arg danebenliegende Wegpunkte entfernt, die vor allem unmittelbar nach dem Einschalten des GPS-Empfängers entstehen; außerdem entferne ich den Abschnitt, der direkt zu meiner Haustür weist).

Eine hübsche Funktion des Programmes ist mir aber bis vor kurzem noch gar nicht aufgefallen: Unter „Ansicht“ → „Diagramme“ kann man u.a. hübsche grafische Höhenprofile erstellen.

[Diagramm] Grafisches Höhenprofil

Mit „Prune“ aus einem selbst aufgezeichneten GPS-Track erstelltes grafisches Höhenprofil.

Diese können direkt am Bildschirm betrachtet oder im SVG-Format gespeichert werden (Beispiel). So kann man sich nach dem Ausflug ansehen, was man vorher geleistet hat und sich ggf. selbst auf die Schulter klopfen. Möglich ist auch, sich Geschwindigkeitsprofile oder die zurückgelegte Wegstrecke über der Zeit anzeigen zu lassen.

Meine Hand würde ich diesem Fall allerdings nicht für die Richtigkeit aller Höhen-Werte des obigen Beispiels ins Feuer legen: Über 200 Meter über Normal-Null war ich sicher nicht unterwegs – schon gar nicht hier in Schleswig-Holstein. ;-) Zumindest im Groben kommen die Werte aber hin.

Bedingung für das erstellen der Diagramme mit Prune: Gnuplot muss installiert sein (Linux-User installieren einfach das gleichnamige Paket).

[Bildschirmfoto] Prune im Einsatz

„Prune“ mit geladenem GPS-Track (blau) und zugehörigem OpenStreetMap-Ausschnitt. Fenster im Vordergrund: Höhenprofil des Tracks

Arch-Nutzer können Prune übrigens aus dem AUR installieren, gnuplot befindet sich in extra. Bedingung für die Benutzung von Prune ist ein installiertes Java Runtime Environment.

Nachtrag (09.09.2010): Wer sich die totale Kontrolle und mehr Variationsmöglichkeiten wünscht, möchte vielleicht mit OpenOffice.org oder Excel Diagramme ganz nach Belieben erstellen. Hierfür habe ich eine ausführliche Anleitung verfasst.

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Kartographieren für OpenStreetMap

Verfasst am 16. Mai 2010, zur Kaffeezeit.

OpenStreetMap ist ein Projekt, das freie Geo-Daten sammelt, aus denen Weltkarten gerendert werden. Auf diese Weise entsteht umfassendes und detailreiches freies Kartenmaterial und wie im Wiki-Prinzip darf jeder mitarbeiten und Daten hinzufügen oder verändern. Das Material steht anschließend jedem gemäß CC-BY-SA-Lizenz zur Verfügung – Grund genug, Google Maps mal links liegen zu lassen, oder?

Grundlage für OpenStreetMap sind überwiegend GPS-Tracks – also Aufzeichnungen, die man unterwegs mit seinem GPS-Empfänger macht. Das Gerät protokolliert dafür u.a. seine Position auf dem Globus zu verschiedenen Zeitpunkten, woraus sich anschließend etwa Straßenverläufe nachvollziehen lassen.

[Animation] Entstehung eine Landkarte bei OpenStreetMap.org

Animation: Aus GPS-Tracks werden Punkte und Pfade. Aus Punkten und Pfaden wird eine skalierbare Karte. (Zum Starten das Vorschaubild anklicken)

Da ich zum Geocachen naturgemäß einen GPS-Empfänger bei mir habe und einigermaßen viel durch die hiesige Pampa radel, wollte ich mich also mal daran machen, das Spaßige mit dem Nützlichen zu verbinden und ein paar Schleichwege zu protokollieren, die OSM noch nicht kennt (Google Maps übrigens auch nicht).

Man bereitet also seine Hardware fürs Tracking vor und bewegt sich einfach entlang des Weges, den man aufzeichnen will. Denkbar einfach also. Die ungemütlichere Arbeit erfolgt anschließend am heimischen Rechner, nämlich das Ableiten von Straßen, Wegen usw. anhand der Tracks. Das ist nicht sonderlich knifflig, erfordert aber etwas Geduld. Das OSM-Wiki ist dabei eine große Hilfe.

Ich will gar nicht weiter auf die trockene Theorie eingehen, die ist im genannten Wiki bereits gut dokumentiert. Worauf ich hinaus will: Gestern mittag habe ich meinen ersten Track hochgeladen und mit dessen Hilfe zwei beliebte Spazierwege eingetragen. Gestern Abend waren sie bereits in der Hauptkarte von OpenStreetMap für jeden Benutzer zu sehen.

Da ich zum Geocachen selbst gelegentlich auf OpenStreetMap-Material zurückgreife, konnte ich nun dem Projekt ein wenig zurückgeben. Da es sogar ziemlich Spaß macht, werde ich wohl weiter mitarbeiten und finde es fast ein wenig schade, dass meine direkte Umgebung bereits außerordentlich gut bei OpenStreetMap kartographiert ist. ;-)

Weblinks:

  • Wikipedia über OpenStreetMap
  • Direkter Vergleich von OpenStreetMap- und GoogleMaps-Kartenmaterial
    (Tranzparenz-Regler ganz links: Google Maps; Tranzparenz-Regler ganz rechts: OpenStreetMap)

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