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Verfasst am 23. Oktober 2011, zur Kaffeezeit.
Wie man mit Pidgin in den Facebook-Chat kommt, ist inzwischen bekannt (an dieser Stelle mal keine Diskussion über Für und Wider von Facebook). Leider kann man auf dem ersten Blick in der Buddy-List nicht erkennen, ob es sich bei einem Kontakt nun um einen Facebook- oder einen normalen XMPP-Account handelt; erst die Einblendung beim Mousehover offenbart es eindeutig:
Möchte man über heikle Themen sprechen, ist Facebook vielleicht nicht die richtige Plattform. Da ist es von Vorteil, schnell das verwendete Protokoll zu erkennen. Als hilfreich erweist sich hier das freie Plugin pidgin-icon-override.
Damit lässt sich für jedes Pidgin-Konto ein eigenes Protokollbildchen definieren. Nützlich etwa für „geschäftliche“ Konten oder eben für XMPP-Dienste von Gmail, Facebook und anderen Riesen.
.so-Datei in das Pidgin-Plugin-Verzeichnis kopieren. Je nach Installationspfad ist dies z.B. /usr/share/lib/pidgin – hier ist natürlich auf die verwendete Prozessorarchitektur (32/64Bit) zu achten.icon_override_x.y.dll nach …\Programme\Pidgin\plugins\ kopieren/usr/share/pixmaps/pidgin/protocols/16/…\Programme\Pidgin\pixmaps\pidgin\protocols\16\Auf diese Weise lassen sich in Zukunft die Facebook-Accounts schnell von gewöhnlichen Jabber-Accounts unterscheiden. Zugegebenermaßen ein wenig umständlich, aber so ist das bei inoffiziellen Pidgin-Plugins nunmal. Das Ergebnis ist auf jeden Fall in Ordnung:
Klar, es geht auch anders. Das umfangreiche Plugin pidgin-facebookchat bietet neben einem fb-Bildchen noch einige weitere Zusatzfunktionen, die über den normalen Chat hinausgehen. Mir persönlich ist das alles aber ein bisschen zu viel, außerdem scheint das Ganze noch ein wenig instabil.
Außerdem:
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Verfasst am 14. Juli 2010, nachmittags.
Seit Version 2.7 enthält das Chat-Fenster des ansonsten grandiosen freien Multi-Protokoll-Instantmessengers Pidgin standardmäßig einen „Aufmerkmankeit!“-Button. Wenn man glaubt, dass der Gesprächspartner am Rechner eingepennt ist, klickt man darauf und bei ihm ertönt ein Signal und das Fenster wird optisch hervorgehoben.
Wenig praktisch meiner Ansicht nach und vor allem ist Button ein ganzes Stück zu groß geraten und lässt sich nicht ausblenden. Er sorgt außerdem dafür, dass das Gesprächsfenster eine ziemlich große Mindestbreite hat und ist zu allem Überfluss in manchen Protokollen (z.B. ICQ) ohnehin ausgegraut.
Ich stieß nun auf das Plugin Pidgin Toolbar Shrink, mit dem man zwar nicht den kompletten Aufmerksamkeits-Button entfernen kann, dafür aber die Beschriftung einzelner Schaltflächen [Update: wahlweise ganze Buttons oder nur die nebenstehenden Beschriftungen ausblenden kann ]1.
Das Plugin muss heruntergeladen und per Hand kompiliert werden (Anleitung liegt bei). Ubuntu-User können ein bereitgestelltes PPA nutzen, um das Plugin schnell zu installieren. Für Arch-Nutzer habe ich ein kleines PKGBUILD geschrieben:
pkgname=pidgin-toolbar-shrink pkgver=1.0 pkgrel=1 pkgdesc="Plugin to shrink Pidgin’s toolbar (e.g. attention-button)" arch=('i686' 'x86_64') url="https://launchpad.net/pidgin-toolbar-shrink/" license=('GPL') depends=('pidgin') source=(http://launchpad.net/pidgin-toolbar-shrink/trunk/$pkgver/+download/$pkgname-$pkgver.tar.gz) md5sums=('02698621427f5022a3f4ee1532ddc9fe')build() { cd $startdir/src/$pkgname-$pkgver ./configure --prefix=/usr || return 1 make || return 1 make DESTDIR=$startdir/pkg install || return 1 }
Die Benutzung erfolgt wie immer auf eigenes Risiko. Das Plugin steht unter GNU GPL v2 zur Verfügung.
(via)
Weblinks:
1 Update hinzugefügt am 6. Februar 2011.
Außerdem: Kommentare [1] | weitersagen