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Artikel zum Thema shell

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Syntax-Highlighting mit Nano

Verfasst am 24. Januar 2012, nachmittags.

Vielleicht lebe ich total hinterm Mond, aber gerade eben erst habe ich gelesen, dass Nano automatische Syntax-Hervorhebung beherrscht.

nano ist ein einfacher Texteditor für die Konsole und recht intuitiv bedienbar.

Hervorhebung aktivieren

Zunächst muss sichergestellt werden, dass Definitionsdateien für verschiedene Code-Schemata (XML, CSS, etc.) vorhanden sind. Bei Arch Linux liegen die unter /usr/share/nano/:

$ ls /usr/share/nano/
asm.nanorc      groff.nanorc     nanorc.nanorc  ruby.nanorc
awk.nanorc      html.nanorc      objc.nanorc    sh.nanorc
cmake.nanorc    java.nanorc      ocaml.nanorc   tcl.nanorc
c.nanorc        makefile.nanorc  patch.nanorc   tex.nanorc
css.nanorc      man-html         perl.nanorc    xml.nanorc
debian.nanorc   man.nanorc       php.nanorc
fortran.nanorc  mgp.nanorc       pov.nanorc
gentoo.nanorc   mutt.nanorc      python.nanorc

Um diese beim Start automatisch zu verwenden, benötigt man eine nano-Konfigurationsdatei. Für einzelne Nutzer wäre das ~/.nanorc, für alle Nutzer entsprechend /etc/nanorc.

Für jede Syntax muss in dieser Datei eine Zeile wie die folgenden auftauchen:

include "/usr/share/nano/css.nanorc"
include "/usr/share/nano/html.nanorc"
include "/usr/share/nano/php.nanorc"

Benutzung

Die Hervorhebung ist automatisch beim Start von Nano aktiviert, wenn eine Datei entsprechend erkannt wird.

Temporär abschalten lässt sie sich mit Alt + Y oder durch Aufrufen per nano -Y none [Datei] – dies ist bei großen Dateien u.U. von Vorteil. Um eine Art der Hervorhebung zu erzwingen, startet man Nano mit nano -Y [Schema] [Datei], also etwa nano -Y xml newsfeed.rss.

[Bildschirmfoto] Syntax-Highlighting in GNU nano

Automatische Syntaxhervorhebung in Nano bei einer CSS-Datei

Das Highlighting ist nicht ganz perfekt – dafür muss man wohl auf Alleskönner wie vim ausweichen – aber für die meisten Zwecke ist es anscheinend ganz brauchbar.

Weblinks

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zsh – die bessere Shell (?)

Verfasst am 15. August 2010, früh abends.

Seit ein paar Jährchen bin ich nun schon mit Linux unterwegs und benutze dabei täglich ein Werkzeug: Die Bash. Ich hab sie nie hinterfragt, sondern einfach als mächtiges Werkzeug hingenommen, das der MS-DOS-Shell um Längen voraus ist.

Natürlich gibt es auch Alternativen, doch angesehen habe ich mir diese nie – bis heute. Burn a Church fasst in einem neuen Artikel nämlich die Vorzüge der Z-Shell (zsh) zusammen und hat mich auf Anhieb neugierig gemacht.

Ich habe mir zsh jetzt installiert, konfiguriert und als Standard-Shell gesetzt. Ich bin bereits ein wenig angetan von einigen Vorzügen:

  • Fehlerkorrektur/Rechtschreibprüfung bei Befehlen
  • Bequemere Tabulator-Vervollständigung
  • sehr flexibel konfigurierbar

Wenn ihr bisher genau so gedacht habt wie ich, schaut euch den Blogeintrag mal an. Dieser präsentiert ein paar interessante Funktionen der Zsh (inkl. Screenshots), gibt Tipps zur Konfiguration und bietet für ganz ungeduldige sogar eine „fertige“ Konfigurationsdatei zum Download an.

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