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Artikel zum Thema spiele

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The Secret of Monkey Island: Sprachausgabe nachrüsten

Verfasst am 11. Januar 2015, nachmittags.

Ich habe ja mal von der Neuauflage von The Secret of Monkey Island berichtet – es sind zwar ein paar Jährchen verstrichen, bis ich mich ambitioniert um das Spiel gekümmert habe, aber immerhin Teil 2 der Reihe habe ich schon durchgespielt.

Kurzes Fazit zu Teil 2: Die Grafik ist zwar ganz hübsch aber überwiegend habe ich doch im klassischen Modus gespielt. Das liegt vor allem daran, dass die Sprachausgabe der Steam-Ausgabe englisch ist und die Diskrepanzen zwischen O-Ton und übersetzten Untertiteln recht lästig sind. Die Klassikversion dagegen bietet nur englische Untertitel, die 1:1 auf die Sprachausgabe passen; damit hat man die Optik des Klassikers zusammen mit den gut passenden Stimmen der Charaktere – sehr cool!

[Bildschirmfoto] The Secret of Monkey Island

Beispielhafte In-Game-Grafik aus dem Steam-Shop¹: Jetzt auch mit zugehörigen Stimmen.

Während des Weihnachtsurlaubs wollte ich mit dem selben Feeling Teil 1 der Reihe ausprobieren, doch hier gibt es ein Problem: Man bekommt entweder Stimmen oder Retro-Grafik. Moppelkotze! Bei meinen Recherchen bin ich aber auf Monkey Island Ultimate Talkie Edition Builders gestoßen. Idee dahinter: Sprachausgabe aus dem Remake saugen, mit der Retro-Grafik kombinieren und als Ergebnis eine „Talkie“-Variante für ScummVM kreieren!

Zutaten

Zunächst muss die Special Edition von Monkey Island installiert sein. Dann besorgt man sich den Konverter auf der Projektseite (ein DOS-Batchskript), sowie die Datei xWMAEncode.exe.

Zubereitung

Vorweg: Augenscheinlich muss der einmalige Konvertier-Vorgang unter Windows durchgeführt werden, jedenfalls lief es mit Wine bei mir nicht so recht – die virtuelle Maschine tut es natürlich auch, die Performance ist aber eher mau (die Sounds werden wahlweise zu OGG oder FLAC konvertiert, da ist Prozessorleistung gefordert).

Die Anleitung auf der Internetseite geht ansonsten auf alle wesentlichen Punkte ein. Stolperstein für mich war lediglich, dass ich das bat-File von einer Kommandozeile mit Administrator-Rechten aus starten musste (ansonsten trat ein Fehler bzgl. BSPATCH.EXE auf).

Dann läuft das Skript (auf normalen Rechnern wohl so 15 bis 30 Minuten, meine schwachbrüstige virtuellen Maschine hat sich allerdings rund zwei Stündchen Zeit genommen – vor allem der oben beschriebene Komprimiervorgang für die Sound-Files hat hier Zeit gekostet). Und voilà:

[Bildschirmfoto] Ultimate Talkie Edition Builder

Fertig: Alle Sounds wurden aus dem zuvor installierten Spiel gezogen, komprimiert und mit der Retro-Grafik verbunden. Das Resultat ist in ScummVM spielbar.

Genießen!

ScummVM starten, Monkey Island hinzufügen und schon kann’s losgehen – übrigens auf allen Plattformen, auf denen ScummVM läuft. Selbst, wenn man für den Konvertiervorgang einmal Windows gebootet hat, lässt sich das Ergebnis in der gewohnten Umgebung zocken.

Die Original-Spieldaten werden dabei übrigens nicht beschädigt, also kann man bei Bedarf auch weiter per Steam spielen. Aber wer will das schon.

¹ Quelle

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Wine: Probleme bei Vollbild-Spielen mit DualView

Verfasst am 28. März 2013, vormittags.

Spielen unter Linux ist ja so ein Thema für sich. Bei mir scheitert es besonders häufig an meiner Twinview-Konfiguration – startet ein Spiel im Vollbildmodus, streckt es sich häufig entweder über beide Monitore oder die Konfiguration wird anderweitig zerschossen.

Als Workaround bietet sich an, von Wine einen virtuellen Bildschirm emulieren zu lassen. Dieser hat eine definierte Größe, mit dem dann Anwendungen im Vollbildmodus laufen können.

Dafür startet man den Befehl winecfg und setzt im Reiter Grafik den entsprechenden Haken. Noch eine Auflösung nach Wahl eingeben und mit OK oder Anwenden bestätigen.

[Bildschirmfoto] winecfg

Mit den markierten Einstellungen emuliert Wine einen virtuellen Bildschirm. (Anklicken, um den ganzen Screenshot zu sehen)

Alle Wine-Anwendungen werden fortan in einem einzelnen Fenster ausgeführt, das sich wie gewohnt handhaben lässt, selbst wenn die Anwendung glaubt, im Vollbildmodus zu laufen:

[Bildschirmfoto] Wine im Fenster

Wine-Anwendung im Vollbildmodus innerhalb des emulierten Monitors – die Auflösung des echten Monitors bleibt unangetastet.

Für Spiele ist diese Option also sehr angenehm. Bei anderen Anwendungen ist der emulierte Monitor u.U. jedoch etwas lästig und muss dann wieder deaktiviert werden.

Wer (wie ich grad) ein wenig in Nostalgie schwelgen möchte: Command & Conquer: Tiberian Sun gibt’s mittlerweile als Gratis-Download und läuft mit Wine ganz ausgezeichnet!

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Noch 2 Tage: Machinarium für 5$

Verfasst am 10. August 2010, früh abends.

Gerade bei Linux und Ich gelesen:

Das 2D-Click-And-Point-Adventure Machinarium ist noch bis zum 12. August für nur 5 US-Dollar erhältlich. Machinarium besticht durch charmante Grafik, ein eben so simples wie geniales Spielprinzip und hübsche Musik. Eine Demo-Version kann online direkt im Browser angetestet werden. Da das ganze auf Flash basiert, läuft das Spiel unter Windows genau so gut wie unter MacOS und Linux.

Ich bin ein bisschen begeistert und habe direkt zugeschlagen. Wermutstropfen dabei:

  • Beim Kauf muss ein vollständiger Name, sowie Adresse und Telefonnummer angegeben werden.
  • … dennoch erhält man das Programm (zum genannten Preis) lediglich als Download.

Deutsche Kunden müssen außerdem die Mehrwertsteuer von 19% berappen. Der Preis liegt damit letztlich bei 4,71€. Dennoch: Bei Amazon muss man 28,99€ auf den Tisch legen.

Seltsames Gefühl: Ich glaube, das war so eben das erste mal seit 2006, dass ich Geld für Software ausgegeben habe – (kostenlose) freie Software macht’s möglich. :-)

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Hinter dir, ein dreiköpfiger Affe!

Verfasst am 24. Februar 2010, mittags.

Monkey Island II – das war mein allererstes Computerspiel und ich habe es geliebt! Das war so 1995 und es lief ganz ausgezeichnet auf meinem 486er1. Um Monkey Island heute spielen können, braucht man entweder einen 15jahre alten Computer oder ScummVM, das es ermöglicht, einige alte Adventures auf moderner Hardware zu spielen.

Was mir jedoch völlig entgangen ist: Der erste Teil der Serie, The Secret of Monkey Island wurde inzwischen neuaufgelegt, wie ich bei Aufklärung 2.0 las. Es gibt aufgemotzte Grafik und zumindest auf Englisch eine komplette Sprachausgabe zu bestaunen, wenn ich die Seite von Steam richtig deute.

Dort gibt es auch ein paar Bildschirmfotos. Zum direkten Vergleich habe ich mal einen neuen und einen alten zusammengefügt:

[Bildschirmfotos] Monkey Island 1990 und 2009

1990 und 2009: Die Grafik wurde aufpoliert, dank einer Sprachausgabe entfällt das Lesen der Dialoge.

(Die Rechte an den gezeigten Grafiken liegen natürlich weiterhin beim ursprünglichen Rechteinhaber).

Vermutlich scheiden sich hier die Geister, ob der pixelige Charme des Spiels durch die neuen Grafiken noch erhalten bleibt. Ich finde es aber grundsätzlich sehr schick. Was mir etwas Sorge macht, ist das neue Bedien-Konzept, das auch bei Aufklärung 2.0 ein wenig bemängelt wurde.

Ausprobiert hab ich’s noch nicht, aber das werde ich hoffentlich bald nachholen. Das Spiel kostet im Steam-Store umgerechnet rund 6,60€. Bedingung ist ein Steam-Benutzerkonto, außerdem kriegt man das Spiel nicht auf einem physischen Datenträger serviert, sondern per Download.

Steam lutscht zwar gewaltig, aber den Spaß wäre es mir trotzdem wert. Und außerdem: Mit Wine läuft das Spiel sogar unter Linux! Zwar nicht so schön wie ScummVM, aber immerhin. :o)

1 Prozessor mit 44MHz, 500MB-Festplatte, 8MB Arbeitsspeicher – hossa!

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Déjà-vu bei X-Moto

Verfasst am 18. Februar 2010, vormittags.

X-Moto ist ein tolles, simples 2D-Motocross-Spiel. Jeder kann Level beitragen, deshalb gibt es unzählig viele Strecken zu bewältigen. Kürzlich staunte ich jedoch einen Moment, als ich ein paar zufällig ausgewählte Level gefahren bin:

Bildschirmfoto von X-Moto

X-Moto-Level: „seeseekey #1 – The First“

Seeseekey – den kenne ich doch? Seit einigen Wochen habe ich sein Blog abonniert. Die FOSS-Welt ist’n Dorf. :-)

Wer angenehm portionierte Linux- und OpenSource-Tipps mag, sollte in besagtes Blog mal reinschauen. Und wer „Elasto Mania“ genauso geliebt hat wie ich, sollte X-Moto unbedingt einmal anspielen!

(Das Spiel ist frei, kostenlos und quelloffen. Arch-Nutzer installieren es mit pacman -Sy xmoto. In den Repositorien vieler anderer Linux-Distributionen ist es ebenfalls enthalten.)

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