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Ab und an schreibe ich als @sumpfsuppe bei Twitter und Identi.ca.
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Verfasst am 26. Dezember 2011, zur Kaffeezeit.
Vorhin erst ist mir aufgefallen, dass Textpattern (bzw. seine Auszeichnungssprache Textile) mittlerweile eine stark verbesserte Fußnotenhandhabung mitbringen.
Bisher definierte man Fußnoten so:
Ein länglicher Blindtext[1] zur Verdeutlichung der Macht der Markup-Language Textile[2], deren größter Vorteil darin besteht, dass stets sehr sauberer XHTML-Code[3] erzeugt wird.fn1. ich hätte auch einen Lorem-Ipsum-Satz verwenden könnenfn2. 2002 von Dean Allen erfundenfn3. XHTML: Extensible HyperText Markup Language
Der Nachteil liegt auf der Hand: Alle Fußnoten sind handnummeriert – wenn ich eine neue Fußnote einfügen möchte, muss ich alle nachfolgenden Nummerierungen händisch anpassen.
Seit Textile 2.2 lassen sich Fußnoten jedoch auch folgendermaßen setzen:
Ein länglicher Blindtext[#blindt] zur Verdeutlichung der Macht der Markup-Language Textile[#textile], deren größter Vorteil darin besteht, dass stets sehr sauberer XHTML-Code[#xhtml] erzeugt wird.note#blindt. ich hätte auch einen Lorem-Ipsum-Satz verwenden könnennote#textile. 2002 von Dean Allen erfundennote#xhtml. XHTML: Extensible HyperText Markup LanguageHier kann durchaus noch weiterer Text stehen. Die Liste aller Fußnoten erscheint erst in der Zeile, die folgenden Befehl enthält:notelist.
Die Fußnoten werden jetzt automatisch durchnummeriert. Verpasst man notelist keine weiteren Parameter werden zudem automatisch „Back-Links“ in die Fußnotenliste gesetzt, so dass man schnell wieder zum Ursprung der Fußnote zurückspringen kann (wie etwa in Wikipedia üblich).
Regen Gebrauch von dieser „neuen“ Funktion mache ich z.B. in diesem Artikel. Weitere Optionen für notelist werden auf der Testile 2.2 Test Page vorgestellt.
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Verfasst am 6. Februar 2011, abends.
Solange Konzepte wie MathML nicht von allen Browsern ausreichend unterstützt werden, sind Grafiken eine brauchbare Alternative zur Darstellung mathematischer Formeln im Internet – zumal es mit (La-)TeX schon lange die Möglichkeit gibt, alle möglichen Gleichungen schick darzustellen.
Da so ein LaTeX-Parser recht umfangreich ist, bietet es sich an, bestehende Möglichkeiten zu nutzen. So bieten beispielsweise Wordpress.com und CodeCogs die Möglichkeit, TeX zu parsen.
Der Code wird bequem über GET übertragen; so stellt die Grafik mit der URL
http://l.wordpress.com/latex.php?latex=\mathrm{e}^{\pi \cdot \mathrm{i}} = -1&s=1&fg=000000&bg=FFFFFF
etwa die bildhübsche Gleichung
dar.
Da das Hantieren mit Bild-URLs ein wenig unhandlich ist, bietet es sich an, Textpattern (bzw. Textile) um eine Formel-Funktion zu ergänzen. Im Textpattern-Forum stieß ich auf einen Tipp, genau dies zu bewerkstelligen.
Kurz zusammengefasst, was zu tun ist (wie immer ohne Gewähr – wer keine Backups parat hält, ist selbst Schuld):
Man schnappt sich die Datei ./textpattern/lib/classTextile.php und fügt in den Body von function graf($text) bspw. in Zeile 987 dies ein:
$text = $this->doSpecial($text, '$$', '$$', 'fLatex');
Hinter der Funktion (also etwa Zeile 990, vor function span($text) wird dieser Block eingefügt:
/* Parse LaTeX $$ $$ strings into pictures */ function fLatex($m) { @list (, $before, $text, $after) = $m;$uri = "http://l.wordpress.com/latex.php"; $background = "FFFFFF"; // colours for pictures $foreground = "000000"; $size = "1"; $style = "tex";return " <img class=\"$style\" src=\"". $uri . '?latex=' . rawurlencode($text) . "&s=$size&fg=$foreground&bg=$background\"" . " alt=\"$text\"" . " />"; }
Welche Hebel man verstellen muss, um Farben, Schriftgröße, HTML-Attribute usw. zu verändern kann jeder durch scharfes Hinsehen erkennen.
Wer verspricht, mir nicht ans Leder zu wollen, wenn etwas kaputt geht, darf auch diese von mir präparierte classTextile.php verwenden. (Getestet mit TXP 4.3.0)
Textile wurde durch obige Veränderungen dahingehend ergänzt, $$ foo $$ an den Parser von Wordpress zu senden, um ein Formelbildchen zurück zu bekommen. Das obige Formel-Beispiel lässt sich jetzt also durch $$ e^{\pi \cdot \mathrm{i}} = -1 $$ überall in Textpattern-Artikeln einfügen.
Ohne Übung ist der Formelsatz zugegebenermaßen nicht ganz einfach. Die Formeleingabe lässt sich aber durch einen kleinen Online-Editor vereinfachen. Als hilfreich hat sich für mich auch die TeX-Hilfe der Wikipedia erwiesen, die viele Tricks und Kniffe parat hält.
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Verfasst am 18. Januar 2011, spät abends.
In letzter Zeit kam ich kaum dazu, hier groß was zu schreiben. Das lag zum größtenteils daran, dass das Studium mich dieses Semester sehr eingespannt hat. Zum anderen aber auch daran, dass ich mich mittlerweile ein wenig mit Microblogging auseinandersetze und Kleinigkeiten eher mal bei Twitter und Identi.ca publiziere.
Deshalb kurz zusammengefasst, was mir seit Anfang Dezember auf den Nägeln brennt:
So, schon wieder nur Nerd-Krempel, aber das muss als Lebenszeichen vorerst genügen. Wenn ich noch mehr schreibe, beschwert sich sonst noch jemand, weshalb ich Zeit zum Bloggen finde, aber mit meinen CD-Kritiken wieder in Verzug bin und auch jede andere Verpflichtung neben dem Studium momentan völlig schleifen lasse.
Aber bald sind Semesterferien ist vorlesungsfreie Zeit™, da wird alles besser!
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