Hinter dir, ein dreiköpfiger Affe!

Monkey Island II – das war mein aller­ers­tes Com­pu­ter­spiel und ich habe es geliebt! Das war so 1995 und es lief ganz aus­ge­zeich­net auf meinem 486er1. Um Monkey Island heute spie­len können, braucht man ent­we­der einen 15jahre alten Com­pu­ter oder ScummVM, das es ermög­licht, einige alte Adven­tures auf moder­ner Hard­ware zu spie­len.

Was mir jedoch völlig ent­gan­gen ist: Der erste Teil der Serie, The Secret of Monkey Island wurde inzwi­schen neu­auf­ge­legt, wie ich bei Auf­klä­rung 2.0 las. Es gibt auf­ge­motzte Grafik und zumin­dest auf Eng­lisch eine kom­plette Sprach­aus­gabe zu bestau­nen, wenn ich die Seite von Steam rich­tig deute.

Dort gibt es auch ein paar Bild­schirm­fo­tos. Zum direk­ten Ver­gleich habe ich mal einen neuen und einen alten zusam­men­ge­fügt:

Bildschirmfotos: Neue und alte Grafik gegenüber gestellt

(Die Rechte an den gezeig­ten Gra­fi­ken liegen natür­lich wei­ter­hin beim ursprüng­li­chen Rech­te­inha­ber).

Ver­mut­lich schei­den sich hier die Geis­ter, ob der pixe­lige Charme des Spiels durch die neuen Gra­fi­ken noch erhal­ten bleibt. Ich finde es aber grund­sätz­lich sehr schick. Was mir etwas Sorge macht, ist das neue Bedien-Kon­zept, das auch bei Auf­klä­rung 2.0 ein wenig bemän­gelt wurde.

Aus­pro­biert hab ich’s noch nicht, aber das werde ich hof­fent­lich bald nach­ho­len. Das Spiel kostet im Steam-Store umge­rech­net rund 6,60€. Bedin­gung ist ein Steam-Benut­zer­konto, außer­dem kriegt man das Spiel nicht auf einem phy­si­schen Daten­trä­ger ser­viert, son­dern per Down­load.

Steam lutscht zwar gewal­tig, aber den Spaß wäre es mir trotz­dem wert. Und außer­dem: Mit Wine läuft das Spiel sogar unter Linux! Zwar nicht so schön wie ScummVM, aber immer­hin. :o)

Fuß­note #1: Pro­zes­sor mit 44MHz, 500MB-Fest­platte, 8MB Arbeits­spei­cher – hossa!

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~andwil

Geek aus Kiel. Beruflich in der Industrie zu Hause, tobt sich hier aber vor allem über Linux, den Open-Source-Kosmos und Heavy Metal aus.