Wir bauen ein Haus 🏡

19. Juni 2020 | #hausbau #hausbau-planung #bautagebuch

Dieses Thema beschĂ€ftigt uns nun schon fast zwei Jahre, aber jetzt wird es langsam sehr konkret und ich will mal ein paar Worte dazu niederschreiben. In alter Manier natĂŒrlich nicht ganz ohne Eigennutz: Die Anschaffung des Eigenheims ist fĂŒr die meisten sicherlich ein grĂ¶ĂŸerer Meilenstein und vielleicht will ich eines Tages bestimmte Entscheidungen noch mal nachvollziehen. Auch werde ich versuchen, den Baufortschritt hier im Sinne eines Bautagebuchs zu festzuhalten, was nicht nur irgendwann Verganenheitsschwelgen ermöglichen, sondern notfalls auch etwaige Pannen bzw. deren Ursachen zu dokumentieren soll – möglicherweise noch bevor die Folgen offenbar werden.

Uns selbst haben derartige Beschreibungen schon sehr geholfen und so hoffe ich natĂŒrlich, dass etwaige Leser auch etwas davon haben. Wem das Thema komplett egal ist, der mag das Schlagwort hausbau einfach ignorieren – oder meinetwegen auch gezielt abonnieren đŸ˜‰ (RSS-Feed).

Was bisher geschah

Wie vielleicht einige wissen, wohne ich in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt. Genauer gesagt leben Hannah und ich in einem einigermaßen angesagten Studentenviertel, und zwar direkt unterm Dach eines typischen Altbauhauses. Nun sind wir leider schon lĂ€nger keine Studenten mehr, so dass sich die Abendgestaltung mit den Jahren gewandelt hat. Und auch ein Parkplatz vor der HaustĂŒr ist mir zugegebenermaßen wichtiger als freie Wahl zwischen fußlĂ€ufig erreichbaren Dönerbuden und Restaurants. Von Sommertemperaturen und AufwĂ€nden beim Heimtragen von EinkĂ€ufen in den vierten Stock ganz zu schweigen. Und da die Mieten eher steigen als sinken und ich keine Ahnung von Fonds und Depots habe, ist bei der Frage nach der Altersvorsoge durch das Eigenheim zumindest eine solide Basis geschaffen.

Aus diesen BeweggrĂŒnden haben wir zunĂ€chst eine gebrauchte Immobilie gesucht, aber nach einem Jahr relativ frustriert aufgegeben: Zu teuer, zu schrottig – oder beides zusammen. Als uns dann noch zwei potentielle TraumhĂ€user vor der Nase weggeschnappt wurden, ging uns langsam die Puste aus. Umso besser, dass praktisch zeitgleich in unserem favorisierten Dorf ein grĂ¶ĂŸeres Baugebiet in einigermaßen verdaulichen HĂ€ppchen verkauft wurde und wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.

Also bauen!

Nach der Entscheidung contra kaufen und pro bauen stellt sich die nĂ€chste wesentliche Frage: Mit wem bauen? Wer (wie wir) nicht vom Fach ist, fĂŒhlt sich bei Anbietern schlĂŒsselfertiger HĂ€user gut aufgehoben: Ein Anbieter fĂŒr alles von Planung bis zur SchlĂŒsselĂŒbergabe; also auch nur ein Ansprechpartner fĂŒr alle praktisch Fragen von Erdarbeiten bis zum Dach, sowie Innenausbau, Elektrik, SanitĂ€r. Und auch wenn man's vielleicht nicht annimmt, sind die Angebote komplett individuell – auch was Grundrisse und alle denkbaren SonderwĂŒnsche angeht.

Wir haben uns nach einigen Angeboten dennoch fĂŒr ein kleineres Bauunternehmen entschieden, das zwar nicht alles aus einer Hand anbietet, aber mit allen Gewerken gut vernetzt ist – zu den BeweggrĂŒnden gibt's vielleicht spĂ€ter noch mehr.

Das Eigenheim

Klassisch norddeutsch planen wir ein Friesenhaus â€“ also ein Einfamilienhaus, das sozusagen quer auf dem GrundstĂŒck steht und auf der LĂ€ngsseite einen zusĂ€tzlichen Giebel hat:

FrĂŒhes 3D-Rendering unseres Friesenhauses

Erster Entwurf. Ein paar Details fehlen noch bzw. sind vereinfacht – aber wohin die Reise geht, dĂŒrfte klar werden.

In drei Monaten folgt (hoffentlich!) der Spatenstich. Wir halten euch auf dem Laufenden!


(Titelbild von anncapictures, via Pixabay)